Chunk #622

Aus: Booklet_PerspektiveBeziehung_RELAUNCH2026.pdf (Index: 8)

501 Tokens
Synced Status
Analysiert Textsemantik

Textsemantik

Aussageform assertion negiert
Absicht explain
Rahmen practical
Diskursrolle thesis
Modell ollama:gemma3:27b-it-qat
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Inhalt

(­Nicolaisen, 2019). Es ist also davon auszugehen, dass Coachees, die zu dir kommen, in der Regel mit bestimmten, meist negativen Gefühlen oder Emotionen (wir nennen das oft umgangssprachlich »Leidens- druck«) behaftet sind, die wiederum auf Basis einer unerfüllten Bedürf- nislage entstehen. Wären alle Bedürfnisse bei uns Menschen erfüllt, hätten wir positive Gefühle und daraus resultierend höchstwahrschein- lich nur noch einen geringen Veränderungswunsch. Sobald wir allerdings (im privaten oder im professionellen Kontext) mit Emotionen anderer Menschen konfrontiert sind, ist es sehr wich- tig, selbst aus emotionaler Klarheit und Unabhängigkeit heraus zu (re) agieren. Hinzu kommt: da wir als Coaches in unserer Arbeit ständig zwischen vielen verschiedenen Perspektiven und Rollen hin und her wechseln, sollten wir verstehen, wie es uns gelingen kann, in stetigem und gutem Kontakt mit uns selbst zu bleiben – auch, um überhaupt mitzubekommen, dass wir zwischen Perspektiven und Rollen wech- seln. Dazu gehört neben der häufig erwähnten Achtsamkeit auch das Entwickeln eines Bewusstseins für die Grenzen der gemeinsamen Ar- beit. Zu allem »Überfluss« sind oft noch gewisse Erwartungshaltungen und Vorstellungen von Erfolg im Spiel, die es im Coaching ebenfalls zu the- matisieren und transparent zu machen gilt. Wie du siehst, haben wir wieder einiges vor. Wir sind überzeugt, dass dieses Modul nicht nur für deine Arbeit als Coach, sondern auch ganz generell für dich als Mensch im stetigen Kontakt mit anderen Men- schen sehr bereichernd sein kann. Zum Einstieg widmen wir uns nun ganz intensiv dem Kontakt und der Beziehungsgestaltung im Coaching. 1. KONTAKT UND BEZIEHUNGSGESTALTUNG Die größte, weltweit durchgeführte Coaching-Wirksamkeitsstudie, verantwortet von der Ashridge Business School (Erik de Haan, 2013), legt eindrucksvoll dar, dass die Beziehung zwischen Coach und Coa- chee für den Coaching-Erfolg der ausschlaggebende Faktor ist. ­Diese DÜRFEN WIR VORSTELLEN 10

Metadaten

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Erstellt27.12.2025 04:14:00

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