Chunk #257
Aus: Booklet_ProzessAuftrag_RELAUNCH2026.pdf (Index: 14)
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Synced
Status
Analysiert
Textsemantik
Textsemantik
| Aussageform | assertion |
|---|---|
| Absicht | explain |
| Rahmen | practical |
| Diskursrolle | thesis |
| Modell | ollama:gemma3:27b-it-qat |
Heading-Pfad
| Pfad | Seite 13 |
|---|
Inhalt
DAS YERKES-DODSON-GESETZ
Die Psychologen Robert Yerkes und John D. Dodson beschreiben
bereits 1908 in ihrem Aktivationsmodell, häufiger als Yerkes-Dodson-
Gesetz bezeichnet, dass bestmögliche Ergebnisse im mittleren Feld von
Erregung und Anspannung, also dem was wir gern mal als »Stress«
bezeichnen, erreicht werden. Das heißt für uns als Coaches: Zu viel
Stress, egal ob positiv oder negativ, ist für die bestmögliche Zielerrei-
chung der Klientin genau so ungünstig, wie zu wenig. Erregungsniveau / Anspannung / Aktivierung
Effektivität / Produktivität
gering
hoch
Frei nach dem Motto: Komfortzone ist schon was Schönes, dort findet
aber kein Wachstum statt. Wir dürfen als Coaches also – wenn ein guter
Rapport herrscht und sich die Klientin der sicheren Basis im Beratungs-
system bewusst ist – ruhig auch mal etwas »ungemütlich« werden,
zum Wohle der Klientin ihrem angestrebten Zielzustand. Zum Beispiel
durch Angebote mal da hin zu schauen, wo bisher vielleicht (aus
gutem Grund) nicht so genau hingeschaut wurde. Oder durch fein‑
fühlige Hartnäckigkeit, wenn die Klientin versucht das Thema zu
wechseln. Auch mal unbequem zu sein, erfordert Mut und eigene inne-
re Gelassenheit – beides lässt sich erlernen und üben.
3. SYSTEMSPEZIFISCHE ROLLEN UND ERWARTUNGSHALTUNGEN
Wie in allen Systemen in denen wir uns bewegen, gibt es auch im
Coaching, klar verteilte Rollen. Wikipedia beschreibt die soziale Rolle
als einen »... Begriff aus der Soziologie und Sozialpsychologie, der dem
Abbildung aus »Systemische Interventionen« von Schlippe & Schweitzer, 2009, 2019, Seite 17 übernommen. Konfrontation,
Metakommuni‑
kation, Tabus
ansprechen;
Reflektierendes
Team
Thema fokussie‑
ren (ggf. »hidden
agenda«), Unter‑
schiede verdeut‑
lichen (»Wer mehr,
wer weniger?«)
Schlusskommentar,
Kontexterweite‑
rung, Reframing
(nicht ohne Empa‑
thie!), Muster‑
unterbrechung,
»mach etwas an‑
deres«, oder auch
No-Change Inter‑
vention usw.
Metadaten
| Dokument | Booklet_ProzessAuftrag_RELAUNCH2026.pdf |
|---|---|
| Pfad | /var/www/nextcloud/data/root/files/Documents/ausbildung_systemisches-coaching/Booklet_ProzessAuftrag_RELAUNCH2026.pdf |
| Chunk-Index | 14 |
| Qdrant-ID | 4db6ab1a-813a-4858-b654-d178c6dde2d4 |
| Erstellt | 27.12.2025 02:20:37 |
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