Chunk #1140

Aus: Booklet_KonflikteWiderstaende_RELAUNCH2026.pdf (Index: 61)

482 Tokens
Synced Status
Analysiert Textsemantik

Textsemantik

Aussageform assertion
Absicht explain
Rahmen practical
Diskursrolle thesis
Modell ollama:gemma3:27b-it-qat
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Pfad Seite 52

Inhalt

UMGANG MIT PASSIVER AGGRESSION Falls du festgestellt hast, dass im Konflikt deines Coachees passive Ag- gression im Spiel ist, stellt sich natürlich die Frage, wie du damit um- gehen kannst. George R. Bach (1981, S. 61 ff.) regt dazu an, dass der Coachee zunächst die beiden folgenden Fragen für sich klärt: 1. Beeinflusse oder dominiere ich diesen Menschen (die passive Ag- gressorin) und hindere ihn dadurch an seiner Selbstbehauptung? Mache ich es ihm also unmöglich, seinen Ärger und Unwillen offen zum Ausdruck zu bringen und zwinge ich ihn so zur passiven Ag- gression? 2. Ist mir möglicherweise seine passive Aggression – so entnervend sie auch sein mag – doch angenehmer als es mir sein offen zur Schau getragener Widerstand wäre? Wer beide Fragen ohne Zögern mit einem »Nein« beantworten kann und den aufrichtigen Wunsch nach Veränderung des Zustands hat, sollte sich nun die nächste Frage stellen: Was führt dazu, dass die passive Aggressorin mit ihrem Verhalten bei mir durchkommt? »Gewöhnlich bestehen Hemmungen, einer passiven Aggressorin ent- gegenzutreten. Sie sind wahre Künstlerinnen, wenn es darum geht, sich als unschuldig und gutartig darzustellen. Dadurch bewirken sie oft Schuldgefühle bei ihrem ‚Opfer‘, das sich am Ende in die Defensive gedrängt fühlt. Wenn wir es mit passiven Aggressoren zu tun haben, sollten wir uns nicht von unseren Schuldgefühlen leiten lassen. Das ist herausfor- dernd, denn es bedarf einer klaren Trennung von Person und Hand- lung. Es kommt nämlich nicht auf die menschenfreundlichen Ab- sichten des passiven Aggressors an, sondern auf die schädlichen Auswirkungen seines Verhaltens. Denn wenn sich solches Verhalten ständig wiederholt, ist es ein ziemlich sicherer Anhaltspunkt dafür, dass es sich um zugrundeliegende aggressive Motivationen handelt. Vergessen wir nicht, dass es sich hier um ein unbewusstes Verhalten TAUCHGÄNGE IM COACHING BEGLEITEN 52

Metadaten

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Erstellt27.12.2025 06:34:53

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