Chunk #940
Aus: Booklet_AufstellungEntscheidung__RELAUNCH2026.pdf (Index: 112)
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Tokens
Synced
Status
Analysiert
Textsemantik
Textsemantik
| Aussageform | assertion |
|---|---|
| Absicht | explain |
| Rahmen | theoretical |
| Diskursrolle | evidence |
| Modell | ollama:gemma3:27b-it-qat |
Heading-Pfad
| Pfad | Seite 82 |
|---|
Inhalt
#Ressourcen #Unterbewusstsein #Ankern
B. THEORETISCHES WIE! (SO IST ES GEDACHT…)
Hat der Klient also eine bestimmte Ressource, ein Verhalten, einen »da
lief es perfekt«-Moment oder ein besonders angenehmes oder moti-
vierendes Gefühl gefunden, kann dieses verankert werden, damit der
Klient auch später wieder Zugriff darauf hat. Eben in all denjenigen Si-
tuationen, in denen er die Ressource braucht.
Wir verknüpfen einen Reiz (z.B. mit der Zungenspitze an den Gaumen
drücken oder mit dem Finger einen bestimmten Punkt am Handge-
lenk drücken) mit einem gewünschten Zustand, also der auf den Reiz
folgenden Reaktion (z.B. dem Gefühl der Selbstsicherheit oder die Er-
innerung an die eine Situation, in der das gewünschte Verhalten per-
fekt geklappt hat) und stellen sicher, dass diese Verknüpfung gefes-
tigt wird. Vor der nächsten Präsentation aktiviert der Klient also seinen
Anker (z.B. Zungenspitze drückt gegen Gaumen) und fühlt, wie sich die
verknüpfte Selbstsicherheit in ihm ausbreitet.
Natürlich braucht so ein neues Verhaltensmuster einige Wiederho-
lungen damit es zur zuverlässigen Gewohnheit wird. Außerdem muss
dieser Anker immer wieder bewusst mit der gewünschten Reaktion
»aufgeladen« werden– ähnlich wie ein Handyakku, der auch nur seinen
Dienst tut, wenn er geladen ist.
Dabei sind die Kriterien für einen zuverlässigen Anker:
9 Die Intensität des gewünschten Zustandes sollte möglichst
hoch sein. Das Timing beim Anker einüben ist also entschei-
dend: Erst am »Höhepunkt« im Moment der stärksten Emotion
sollte geankert werden, um somit diesen Zustand zu »spei-
chern«.
9 Die Klarheit und Wiederholbarkeit des Zustandes sollte si-
chergestellt werden. Der zu verankernde Zustand sollte nicht
durch »Nebengefühle« (z.B. Trauer, weil der verstorbene Großva-
ter immer für das Selbstvertrauen gesorgt hat) getrübt sein und
sich wiederholen lassen (was ohne den verstorbenen Großvater
in diesem Beispiel nicht sichergestellt wäre).
UNTERWEGS IN DER PRAXIS
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Metadaten
| Dokument | Booklet_AufstellungEntscheidung__RELAUNCH2026.pdf |
|---|---|
| Pfad | /var/www/nextcloud/data/root/files/Documents/ausbildung_systemisches-coaching/Booklet_AufstellungEntscheidung__RELAUNCH2026.pdf |
| Chunk-Index | 112 |
| Qdrant-ID | 60101de8-fb46-4b78-9230-cb5071bb3ccd |
| Erstellt | 27.12.2025 05:16:01 |
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