Chunk #879

Aus: Booklet_AufstellungEntscheidung__RELAUNCH2026.pdf (Index: 51)

490 Tokens
Synced Status
Analysiert Textsemantik

Textsemantik

Aussageform assertion
Absicht explain
Rahmen theoretical
Diskursrolle thesis
Modell ollama:gemma3:27b-it-qat
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Inhalt

Prinzipiell sind Glaubenssätze ja eine super Sache. Sie dienen uns als Leitlinien und als Orientierung für unser Verhalten, sie bilden die (meist unbewussten) Regeln und Gesetze unseres (Er-) Lebens. Häufig begin- nen sie mit »Ich bin...«, »Es ist...« oder ähnlich absoluten Formulierungen in die Richtung »So ist das Leben. So sind die Menschen. So bin ich. So ist das.«. Dieses Schubladen-Denken und die dadurch entstehenden klaren Regeln sparen wertvolle Ressourcen. Wenn das Leben nun ein- mal so ist, muss ich keine Energie darauf verschwenden, es zu ändern. Solange das Leben super ist, ist das auch kein Problem. Anders sieht es aus, wenn uns diese Annahmen einschränken und uns sukzessive den eigenen Handlungsspielraum nehmen. Klaus Mücke fasst es folgendermaßen zusammen: »Unsere Glaubens- sätze und Überzeugungen haben, so lässt sich folgern, einen wirklich- keitserzeugenden Charakter. Sie ziehen eine Grenze zwischen dem, was für uns in unserem Leben möglich ist und was zu erreichen für uns ausgeschlossen ist: Nur das, wovon wir überzeugt sind, liegt auch im Bereich des für uns Möglichen. Etwas, woran wir dagegen nicht glau- ben, kann von uns – selbst wenn wir es uns noch so sehr wünschen – auch nicht realisiert werden. Aus diesem Grunde müssen bei den meisten Problemstellungen zuerst die von den jeweiligen Glaubens- sätzen erzeugten Wirklichkeitskonstruktionen modifiziert werden, um auch ein verändertes und zur Lösung führendes Verhalten zu ermög- lichen.« (Mücke, 1998, 2009, S. 426) Wenn wir also z.B. denken »Ich muss funktionieren, um geliebt zu wer- den.« ist es in unserer (Erfahrungs-) Welt womöglich einfach nicht er- laubt, sich zwischendurch mal eine Pause zu gönnen. Die (eigentliche) Entscheidung »Sabbatical oder nicht« wird damit recht schnell intern beantwortet. Absolut verständlich: Denn sonst würde ja (gefühlt) das Geliebt-werden aufhören – davon ist zumindest ein Teil von mir felsen- fest überzeugt.

Metadaten

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Erstellt27.12.2025 05:16:01

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