Chunk #71
Aus: Booklet_CoachingPsychopathologie_RELAUNCH2026.pdf (Index: 19)
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Tokens
Synced
Status
Analysiert
Textsemantik
Textsemantik
| Aussageform | assertion |
|---|---|
| Absicht | explain |
| Rahmen | theoretical |
| Diskursrolle | definition |
| Modell | ollama:gemma3:27b-it-qat |
Heading-Pfad
| Pfad | Seite 20 |
|---|
Inhalt
zunehmende Unfähigkeit, sich zu entspannen. Der Endzustand ist
gekennzeichnet durch Resignation, Frustration, Niedergeschlagen-
heit und Antriebslosigkeit sowie ein starkes Gefühl der Minderwertig-
keit und Selbstunwirksamkeit. Hinzu können körperliche Probleme
wie Abwehrschwäche und in Folge häufige Infekte, Schlafstörungen,
Alpträume, Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme, Herz-Kreislauf-Pro-
bleme, Rückenprobleme, Schwindelanfälle, Tinnitus usw. auftreten.
Auch das Unfallrisiko ist erhöht.
Typisch für einen Burnout ist das Zusammentreffen von mehreren
Komponenten:
• Eine Form von Überlastung
• Ein hoher Anspruch bis hin zu Perfektionismus
• Eine Form von Frustration, Selbstunwirksamkeit,
»es nicht mehr schaffen können«, o.ä.
Ein Burnout ist deutlich zu unterscheiden von einer Depression. Zwar
ähneln sich einige typische Symptome, jedoch betrifft Burnout vor al-
lem den Arbeitsbereich, während eine Depression alle Lebensbereiche
umfasst. Auch die notwendige Behandlung bei Burnout ist deutlich
anders als bei einer Depression.
Ernsthafte Depressionen, aber auch Abhängigkeit von Drogen, Tablet-
ten oder Alkohol und sogar Suizide sind nicht selten die Folge eines
Burnout-Zustandes.
Ursachen
Es gibt heute noch keine einheitlichen Erkenntnisse über die Entste-
hung von Burnout. Häufig wird die Erklärung schwerpunktmäßig in ei-
ner arbeitsmäßigen Überlastung in Verbindung mit inneren Faktoren
wie Perfektionismus gesehen. In jüngerer Zeit rücken auch körperliche
Einflussfaktoren als Erklärungsansatz in den Blickpunkt.
Häufigkeit
Da Burnout keine definierte Erkrankung ist, gibt es auch keine
verlässlichen Zahlen zur Häufigkeit. Die Zahl der Krankschreibungen
mit der Zusatzdianose »Burnout« ist jedoch jahrelang stark angestie-
gen. Seit einigen Jahren wird verstärkt die Diagnose »Depression« oder
»Anpassungsstörung« verwendet, was die zahlenmäßige Einschätzung
DÜRFEN WIR VORSTELLEN
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Metadaten
| Dokument | Booklet_CoachingPsychopathologie_RELAUNCH2026.pdf |
|---|---|
| Pfad | /var/www/nextcloud/data/root/files/Documents/ausbildung_systemisches-coaching/Booklet_CoachingPsychopathologie_RELAUNCH2026.pdf |
| Chunk-Index | 19 |
| Qdrant-ID | c8f5921c-f93a-4b0e-84d7-956f5b8d53ae |
| Erstellt | 27.12.2025 01:15:18 |
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