Chunk #71

Aus: Booklet_CoachingPsychopathologie_RELAUNCH2026.pdf (Index: 19)

490 Tokens
Synced Status
Analysiert Textsemantik

Textsemantik

Aussageform assertion
Absicht explain
Rahmen theoretical
Diskursrolle definition
Modell ollama:gemma3:27b-it-qat
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Inhalt

zunehmende Unfähigkeit, sich zu entspannen. Der Endzustand ist gekennzeichnet durch Resignation, Frustration, Niedergeschlagen- heit und Antriebslosigkeit sowie ein starkes Gefühl der Minderwertig- keit und Selbstunwirksamkeit. Hinzu können körperliche Probleme wie Abwehrschwäche und in Folge häufige Infekte, Schlafstörungen, Alpträume, Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme, Herz-Kreislauf-Pro- bleme, Rückenprobleme, Schwindelanfälle, Tinnitus usw. auftreten. Auch das Unfallrisiko ist erhöht. Typisch für einen Burnout ist das Zusammentreffen von mehreren Komponenten: • Eine Form von Überlastung • Ein hoher Anspruch bis hin zu Perfektionismus • Eine Form von Frustration, Selbstunwirksamkeit, »es nicht mehr schaffen können«, o.ä. Ein Burnout ist deutlich zu unterscheiden von einer Depression. Zwar ähneln sich einige typische Symptome, jedoch betrifft Burnout vor al- lem den Arbeitsbereich, während eine Depression alle Lebensbereiche umfasst. Auch die notwendige Behandlung bei Burnout ist deutlich anders als bei einer Depression. Ernsthafte Depressionen, aber auch Abhängigkeit von Drogen, Tablet- ten oder Alkohol und sogar Suizide sind nicht selten die Folge eines Burnout-Zustandes. Ursachen Es gibt heute noch keine einheitlichen Erkenntnisse über die Entste- hung von Burnout. Häufig wird die Erklärung schwerpunktmäßig in ei- ner arbeitsmäßigen Überlastung in Verbindung mit inneren Faktoren wie Perfektionismus gesehen. In jüngerer Zeit rücken auch körperliche Einflussfaktoren als Erklärungsansatz in den Blickpunkt. Häufigkeit Da Burnout keine definierte Erkrankung ist, gibt es auch keine verlässlichen Zahlen zur Häufigkeit. Die Zahl der Krankschreibungen mit der Zusatzdianose »Burnout« ist jedoch jahrelang stark angestie- gen. Seit einigen Jahren wird verstärkt die Diagnose »Depression« oder »Anpassungsstörung« verwendet, was die zahlenmäßige Einschätzung DÜRFEN WIR VORSTELLEN 20

Metadaten

DokumentBooklet_CoachingPsychopathologie_RELAUNCH2026.pdf
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Erstellt27.12.2025 01:15:18

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