Chunk #375

Aus: Booklet_ProblemeLoesungen_RELAUNCH2026.pdf (Index: 9)

489 Tokens
Synced Status
Analysiert Textsemantik

Textsemantik

Aussageform assertion
Absicht explain
Rahmen theoretical
Diskursrolle example
Modell ollama:gemma3:27b-it-qat
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Inhalt

gung, muss erst zum Problem »erklärt« werden. Ein Problem ist damit kein objektives Ding, sondern ein Kommunikationsmuster, das (sozial) konstruiert wird. Verändert sich die Kommunikation im jeweiligen Pro- blemsystem, kann sich das Problem verändern und / oder lösen. Des- wegen ist es unsere Aufgabe als Coach, Unterschiede herauszuarbei- ten, die für unsere Klienten neue Problemsichten und damit auch neue Kommunikation rund um das Problem ermöglichen. PROBLEMERZEUGUNG Schlippe und Schweitzer schreiben, dass ein Problem etwas ist, »…das von jemandem einerseits als unerwünschter und veränderungsbedürf- tiger Zustand angesehen wird, andererseits aber auch prinzipiell verän- derbar«. Damit unterscheidet sich in dieser Definition ein Problem von Pech, Unglück oder Schicksal dadurch, dass irgendjemand glaubt, der unerwünschte Zustand sei prinzipiell irgendwie veränderbar. (Schlippe & Schweitzer, 2009, 2019) S.31) Beide Autoren legen ab Seite 32 folgen- den, hier leicht gekürzten, Prozess der Problemerzeugung dar: Problementdeckung / Problemerfindung Ein oder mehrere Beobachter kommen beim Beobachten (von anderen Personen oder sich selbst) zu dem Schluss »Hier ist et- was nicht in Ordnung«. » Ein Angestellter will befördert werden, schafft es aber (noch) nicht. Entstehung eines problemdeterminierten Kommunikations- systems Problementdeckung / Problemerfindung Die Idee des »nicht in Ordnung seins« verbreitet sich in der Kom- munikation mit anderen Menschen. Das Problem wird haupt- sächlicher Inhalt und Mittelpunkt der an der Kommunikation beteiligten Menschen, die (kollektive) Aufmerksamkeit engt sich auf das ein, das »nicht in Ordnung ist«. » Damit daraus ein Problem wird, muss der Angestellte sein Handeln und die Rahmenbedingungen um ihn herum ne- gativ bewerten und beschreiben, also z.B. als »persönliches Versagen«, anstelle von »Pech« oder »ungünstige Umstän- de zum aktuellen Zeitpunkt«. DÜRFEN WIR VORSTELLEN 10

Metadaten

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Erstellt27.12.2025 02:56:43

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