Chunk #326

Aus: Booklet_ProzessAuftrag_RELAUNCH2026.pdf (Index: 83)

482 Tokens
Synced Status
Analysiert Textsemantik

Textsemantik

Aussageform assertion
Absicht explain
Rahmen theoretical
Diskursrolle thesis
Modell ollama:gemma3:27b-it-qat
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Pfad Seite 67

Inhalt

Zurück zur hypnosystemischen Theorie, in der Gunther Schmidt fol- gendes über Trance schreibt: »Generell werden alle Erlebnis-Prozesse, bei denen unwillkürliches Erleben dominiert, als »von Trance-Qualität« verstanden und behandelt. Dann ergibt sich als wesentliche Unter- scheidung: 1. Gewünschte, zieldienliche Erlebnis-Prozesse mit optimaler Ko- operation zwischen willentlichem und unwillkürlichem Erleben = ­»Lösungs-Trance-Erleben«; 2. Dominieren von ungewünschten, unwillkürlichen Prozessen = ­»Problem-/ Symptom-Trance.« Dieses Zitat zeigt, dass der Begriff von »Trance« in der modernen Hyp- notherapie und besonders im hypnosystemischen Konzept, wesent- lich weiter greift als in der klassischen Hypnose. Kreisen wir lange Zeit um ein Problem, haben wir es immer und im- mer wieder im Fokus, engt sich der Fokus unserer Wahrnehmung ein (du erinnerst dich vielleicht: Der Säbelzahntiger, der uns ver- folgt, wird nicht aus den Augen gelassen). Wir versetzen uns damit selbst in eine »Problemtrance« durch eine (unwillkürliche, unbewus- ste) Fokussierung der Aufmerksamkeit auf das Problemerleben. Lösungsstrategien und eigentlich vorhandene und hilfreiche Fähig- keiten sind nicht mehr zugänglich – für sie ist keine Aufmerksamkeit mehr »übrig«. Je nachdem, wohin der Fokus (»der Scheinwerfer«) der Aufmerksamkeit gerade ausgerichtet wird, wird unwillkürlich das da- mit vernetzte neuronale Erlebnis-Netzwerk aktiviert und wird so zum gegenwärtig dominierenden Erleben. (Gesetz der Hebb´schen Plasti- zität – »Cells that fire together, wire together«.) Schmidt referiert weiter: »Erleben kann also beschrieben werden als Ergebnis und Ausdruck von neurophysiologischen Netzwerken, die ak- tiviert werden und die unser Erleben steuern. (…) Der wesentlich um- fassendere Teil dieser Fokussierung geschieht auf unbewusster und unwillkürlicher Ebene, ein anderer auf mehr willkürlicher und bewuss- ter Ebene.

Metadaten

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Erstellt27.12.2025 02:20:37

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