Chunk #1857
Aus: Therapie_Ausbildung_Lernunterlagen_final.pdf (Index: 122)
487
Tokens
Synced
Status
Analysiert
Textsemantik
Textsemantik
| Aussageform | assertion |
|---|---|
| Absicht | define |
| Rahmen | theoretical |
| Diskursrolle | definition |
| Modell | ollama:gemma3:27b-it-qat |
Heading-Pfad
| Pfad | Seite 104 |
|---|
Inhalt
Konversion
Konflikte werden nicht in ihrer eigentlichen Gestalt
wahrgenommen und führen auf Dauer zu körperlichen
Reaktionen und Symptomen mit erkennbarem
Symbolgehalt. Beispiel: Eine Frau kann die Nähe ihres Partners nicht
mehr ertragen und leidet unter Ausfallerscheinungen und
Lähmungen, wenn sie mit ihm zusammen ist. Fantasie
Wünsche, die in der Realität nicht erfüllt werden können,
gehen in einer reinen Vorstellungswelt imaginär in
Erfüllung (Tagträume u. ä.). Beispiel: ein Heimkind erträumt sich die idealen Eltern mit
Haus, Garten, Hund und lieben Geschwistern. Projektion
Übertragung der Missbilligung eigener Unzulänglich-
keiten und Wünsche auf andere. Beispiel: Eine Frau verliebt sich in einen Mann, obwohl sie
bereits einen festen Partner hat. Weil sie sich das aber
nicht eingestehen will, wirft sie ihrem Partner vor, er
würde fremdgehen und sich in andere Leute verlieben. Rationalisierung
Man versucht, sich dabei einzureden, dass das eigene
Verhalten rational, d.h. verstandesmäßig begründet ist,
KAPITEL 5 – DAS UNBEWUSSTE UND SEINE MANIFESTATION
Abwehrmechanismen
um damit dieses Verhalten vor sich und anderen zu
rechtfertigen. Beispiel: „Ich kann nicht mit dem Rauchen aufhören, da
ich Kraft für mein Studium brauche.“
„Ich bin froh, dass mir mitten im Projekt gekündigt wurde. Mein Chef ging mir sowieso auf die Nerven.“
Reaktionsbildung
Angstbesetzte Wünsche werden dadurch vermieden, dass
sie quasi in ihr Gegenteil verkehrt werden. Dabei werden
diese gegenteiligen Absichten und Verhaltensweisen so
sehr überbetont, dass sie einen »Schutzwall« gegen den
Versuch bilden, die angstbesetzten Wünsche zu
befriedigen. Beispiel: Eine Großmutter mag eines ihrer Enkelkinder
nicht besonders gern und lehnt es im Gegensatz zu seinen
Geschwistern ab. Wenn sie mit den Enkelkindern etwas
unternimmt, ist sie zum abgelehnten Kind jedoch viel
freundlicher als zu den anderen und lässt größere
Nachsicht walten.
Metadaten
| Dokument | Therapie_Ausbildung_Lernunterlagen_final.pdf |
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| Pfad | /var/www/nextcloud/data/root/files/Documents/Aufbau-Ausbildung/Therapie_Ausbildung_Lernunterlagen_final.pdf |
| Chunk-Index | 122 |
| Qdrant-ID | 1f7cf823-047b-4511-94f8-804a90dccf9e |
| Erstellt | 27.12.2025 13:58:35 |
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