Chunk #1807
Aus: Therapie_Ausbildung_Lernunterlagen_final.pdf (Index: 72)
483
Tokens
Synced
Status
Analysiert
Textsemantik
Textsemantik
| Aussageform | assertion |
|---|---|
| Absicht | define |
| Rahmen | theoretical |
| Diskursrolle | definition |
| Modell | ollama:gemma3:27b-it-qat |
Heading-Pfad
| Pfad | Seite 63 |
|---|
Inhalt
Orale Phase (0-1,5 Jahre)
Diese ersten 18 Monate ist der Säugling in der völligen
Symbiose mit der Mutter, da das Gehirn völlig unausgereift ist. Grundbedürfnis ist Nähe und Spiegelung, die er rein über den
Körper erlebt, nur über die RESONANZ – daher das
Symbiosebedürfnis. Abhängigkeit und Symbiose:
Befriedigung primärer Bedürfnisse nach Körperkontakt,
Nahrung, spiegelnde Selbstobjekterfahrungen, Objekt
zunächst nur die Mutter (Körpergeruch, Stimme, bekannt aus
Schwangerschaft). Bestärkung der Illusion von Größe, Stärke,
Grandiosität (ich bin wichtig, der Mittelpunkt der Welt). Lustvolles Erleben von Effektanz (verstanden werden, Einfluss
auf die Umwelt haben) und Responsivität (ich bekomme
Spiegelung, Antworten). Illusionäre Fusion mit idealisierten
Selbstobjekten (ich und die Mama sind eins). Ergebnisse der geglückten Reifung:
Urvertrauen, Gefühl von Geborgenheit, Sicherheit,
Selbstvertrauen, stabile Repräsentanzen guter Objekte
(Mutter), stabile Selbstrepräsentanzen (Bilder/Erleben von sich
selbst), Vitalität, Wohlbefinden, positive Beziehung zum
eigenen Körper, Ich-Reifung, Aufmerksamkeit, Wahrnehmung
der Umwelt, Motorik, beginnende Selbst-Objekt
Differenzierung
Kompensations- und Abwehrmechanismen in der oralen
Phase (unbewusst):
Inkorporation (sich die Mutter/Bezugsperson quasi einzu-. KAPITEL 3 – PHASEN DER KINDLICHEN ENTWICKLUNG
Die fünf Entwicklungsphasen
verleiben, was der Säugling nur über den Körper erleben
kann), um die innere Leere auszufüllen, später Introjektion der
erlebten Ambivalenz (Identifizierung mit der äußeren Realität,
die in das seelische Innere gelangt). Erst körperlich, dann auch
seelisch. Verleugnung der schmerzlichen Realität, Projektion,
Spaltung zwischen gutem und bösem Objekt sowie guten
und bösen Selbstanteilen (damit verbunden): Rückzug der
Aufmerksamkeit von der Außenwelt Somatisierung dessen,
was anders noch nicht ausgedrückt werden kann.
Metadaten
| Dokument | Therapie_Ausbildung_Lernunterlagen_final.pdf |
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| Pfad | /var/www/nextcloud/data/root/files/Documents/Aufbau-Ausbildung/Therapie_Ausbildung_Lernunterlagen_final.pdf |
| Chunk-Index | 72 |
| Qdrant-ID | 86f16933-acfe-43b5-8629-25dab178a892 |
| Erstellt | 27.12.2025 13:58:35 |
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