Chunk #1803

Aus: Therapie_Ausbildung_Lernunterlagen_final.pdf (Index: 68)

459 Tokens
Synced Status
Analysiert Textsemantik

Textsemantik

Aussageform assertion
Absicht define
Rahmen theoretical
Diskursrolle example
Modell ollama:gemma3:27b-it-qat
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Pfad Seite 60

Inhalt

Objektrepräsentanz meint die innere Abbildung oder das innere Bild eines äußeren Objektes (Mutter, Vater …). Das innere Bild mag dem realen äußeren entsprechen, meistens kommt es jedoch zu Verzerrungen der Bilder und Fantasien, Idealisierungen oder anderen unbewussten Vorgängen wie z.B. heftige Liebes- oder Hassgefühle. Es gibt auch Erlebnis- niederschläge bezogen auf sich selbst, d.h. wie man sich selbst als Objekt gespiegelt wahrnimmt (ermöglicht durch das System der Spiegelneuronen). Wenn das Kind den Glanz in den Augen der Mutter wahrnimmt, fühlt es sich besser, als wenn Ekel und Ablehnung aus ihren Augen „spricht“. Diese Vorstellung von sich Selbst wird als Selbstrepräsentanz bezeichnet und meint die innere Abbildung seiner selbst, die inneren Selbstbilder, die mehr oder weniger realistisch oder auch verzerrt sind durch innerpsychische unbewusste Vorgänge und Gefühle. Das Kind erlebt sich fast nie allein, sondern meistens in Inter- aktion, also in der Beziehung. „Immer wenn ich Nähe suche, stoße ich auf Ablehnung“ oder „wenn ich Hilfe suche, werde ich zurückgewiesen“ oder „meine Kontaktwünsche werden nur in aggressiver Weise beantwortet.“ Erlebnisse bezogen auf die Art und Weise des Umgangs miteinander werden auch Objektbeziehungen genannt, sie meinen die im Verlauf der Entwicklung durch interpersonelle KAPITEL 3 – PHASEN DER KINDLICHEN ENTWICKLUNG Objektrepräsentanzen Interaktionen entstandenen Bilder vom Objekt, verbunden mit dem Selbstempfinden. Dazu zählen die Repräsentanzen bedeutsamer Beziehungen in der Kindheit, die das Inter- aktionsgeschehen sowie die Objektwahl des Subjektes maßgeblich beeinflussen. Man spricht hier auch von internalisierten Objektbeziehungen. Der Begriff Objekt hat nichts mit der umgangssprachlichen Auffassung „den anderen zum Objekt machen“ zu tun.

Metadaten

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Erstellt27.12.2025 13:58:35

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