erkläre teamcoaching

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Die Frage, die mich gerade beschäftigt:

Warum scheitern so viele Team-Interventionen, obwohl alle Beteiligten es gut meinen?

Ich beobachte ein Muster. Ein Team hat Konflikte. Die Diagnose: Der schwierige Mitarbeiter muss sich ändern. Die Maßnahme: Coaching für diese eine Person.

Klingt logisch. Ist aber oft der falsche Hebel.

Systemisches Teamcoaching denkt anders. Es fragt nicht: Wer ist schuld? Sondern: Wie stellt das Team diese Situation gemeinsam her? Was ist der Beitrag jedes Einzelnen zur Dynamik?

Das ist unbequem. Weil plötzlich alle Teil des Problems sind – und Teil der Lösung sein können.

Ein konkretes Beispiel: Zwei Teams geben sich gegenseitig die Schuld für schlechte Abstimmung. Der erste Reflex: Konfliktmoderation zwischen den Teams. Der systemische Blick: Nach der Einführung der Matrix-Organisation wurden keine Strukturen gebaut, um unterschiedliche Interessen zu verhandeln. Das Problem liegt nicht in den Menschen. Es liegt im fehlenden Rahmen.

Die Wahl der Interventionsebene macht den entscheidenden Unterschied.

Gutes Teamcoaching beginnt deshalb mit scharfen Fragen an den Auftraggeber: Was soll hinterher anders sein als jetzt? Geht es um Teambuilding oder um produktive Zusammenarbeit? Und ehrlich: Was wäre ein guter Grund, diesen Auftrag abzulehnen?

Denn manchmal ist das Problem nicht das Team. Sondern das System drumherum.

Was ist eure Erfahrung – wann habt ihr erlebt, dass die Intervention am falschen Hebel ansetzte?

#Teamcoaching #SystemischeDenken #Organisationsentwicklung #Leadership
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erkläre teamcoaching
Teamcoaching ist für mich eine der faszinierendsten Disziplinen im Change-Bereich – weil hier die Komplexität menschlicher Systeme besonders deutlich wird.

Nach Jahren der Begleitung von Teams habe ich gelernt: Teamcoaching ist nicht einfach Einzelcoaching mit mehreren Personen. Es ist die Arbeit mit einem lebendigen System, das seine eigenen Dynamiken, ungeschriebenen Regeln und Muster entwickelt hat.

**Der entscheidende Unterschied liegt in der Perspektive:**

Während Teambuilding oft darauf abzielt, das Miteinander zu verbessern und Vertrauen aufzubauen, geht Teamcoaching tiefer. Es fragt: Wie stellt dieses Team seine Herausforderungen gemeinsam her? Welche systemischen Muster halten Probleme am Leben?

Ein Beispiel aus meiner Praxis: Ein Team klagte über einen "schwierigen" Kollegen. Die naheliegende Lösung wäre Einzelcoaching für diese Person gewesen. Im systemischen Teamcoaching erkannten wir jedoch: Das Team brauchte diesen Sündenbock, um andere Spannungen nicht bearbeiten zu müssen. Erst als wir die Teamdynamik als Ganzes betrachteten, konnte sich etwas verändern.

**Die Kunst liegt in der richtigen Auftragsklärung:**

- Was soll wirklich erreicht werden?
- Wer hat welches Interesse an Veränderung?
- Welche verdeckten Aufträge schwingen mit?

Teamcoaching wirkt nur bei echter Freiwilligkeit und Veränderungsbereitschaft. Meine Aufgabe ist es, dem Team einen Rahmen zu bieten, in dem es seine eigenen Lösungen entwickeln kann – nicht im Weg zu stehen, sondern den Suchprozess zu unterstützen.

Welche Erfahrungen habt ihr mit Teamdynamiken gemacht, die erst auf den zweiten Blick sichtbar wurden?

#Teamcoaching #Systemik #Teamentwicklung #ChangeManagement
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