was ist systemisches coaching?

was ist systemisches coaching?
Basierend auf den bereitgestellten Quellen lässt sich systemisches Coaching wie folgt definieren und erklären:

* **Zukunfts- und lösungsorientiert:** Systemisches Coaching konzentriert sich auf Lösungen und Ziele, nicht auf Probleme.
* **Individuell:** Es wird durch den individuellen Coaching-Stil und die Situation der Klient*innen zum Leben erweckt.
* **Arbeit mit Systemen:** Im Einzel-Coaching werden oft Gegenstände verwendet, um relevante Systembestandteile zu symbolisieren (Einzelaufstellungen).
* **Prozessverantwortung:** Der Aufstellungsleiter (Coach/Therapeut) übernimmt die Prozessverantwortung und führt den Klienten durch die Aufstellung.
* **Rollenklarheit und Transparenz:** Coaches sollten sich des Rahmenwechsels ihrer Modi bewusst sein und diesen den Coachees mitteilen (Rollenklarheit und Rollentransparenz).
* **Subjektive Wahrnehmung:** Erleben und Wahrnehmung sind subjektiv, es gibt keine absolute Wahrheit, sondern Wirklichkeitskonstruktionen.
* **Geist der Konzepte:** Es geht darum, den "Geist" der Konzepte zu verstehen und im Umgang mit Klienten zu verlebendigen, nicht um das Rezitieren von Theorien.

Zusammenfassend ist systemisches Coaching ein Ansatz, der auf die individuellen Ressourcen und das System des Klienten eingeht, um lösungsorientierte Veränderungen zu fördern. Es erfordert ein Bewusstsein für die eigene Rolle als Coach und die subjektive Wahrnehmung von Realität.
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## Team in der Krise: Wie systemisches Coaching helfen kann

Krisen sind unvermeidlich. Ob im beruflichen oder privaten Kontext – irgendwann trifft es uns. Für Teams können Krisen besonders belastend sein, führen sie doch oft zu Konflikten, Demotivation und sogar zum Stillstand. Doch Krisen bergen auch Chancen für Wachstum und eine nachhaltige Verbesserung der Zusammenarbeit. Systemisches Coaching bietet hier wertvolle Werkzeuge, um Teams aus der Krise zu führen und gestärkt daraus hervorzugehen.

**Was passiert in Teams während einer Krise?**

Bevor wir uns den Lösungen zuwenden, ist es wichtig zu verstehen, *was* in einem Team während einer Krise passiert. Häufig beobachten wir:

* **Sündenbockdynamiken:** Schuldzuweisungen und das Ausgrenzen einzelner Teammitglieder (siehe Quelle 3).
* **Kommunikationsprobleme:** Missverständnisse, fehlende Abstimmung und das Verharren in alten Mustern.
* **Verlust der Perspektive:** Fokussierung auf das Problem anstatt auf mögliche Lösungen.
* **Verstärkte Konflikte:** Bereits vorhandene Spannungen brechen auf und werden intensiver.
* **Rückzug und Demotivation:** Einzelne Teammitglieder ziehen sich zurück und verlieren die Motivation.

**Das innere Team als Schlüssel zur Lösung**

Ein Ansatz, der sich in Krisensituationen als besonders wirksam erweist, ist die Arbeit mit dem "inneren Team" (Quelle 1 & 2). Friedemann Schulz von Thun beschreibt das innere Team als eine Metapher für die verschiedenen Aspekte unserer Persönlichkeit, die in Konflikt geraten können. Jeder von uns hat Anteile wie den Optimisten, den Ängstlichen, den Rechthaber oder den Mutigen.

**Wie funktioniert das Coaching konkret?**

1. **Ist-Zustand analysieren:** Zunächst wird die aktuelle Situation im Team erfasst. Welche Konflikte bestehen? Wer ist betroffen? Welche Auswirkungen hat die Krise?
2. **Das innere Team aktivieren:** Jeder Teammitglieder identifiziert seine eigenen inneren Anteile, die in der Krise aktiv sind. Welche Stimmen sind laut? Welche Ängste und Bedürfnisse spielen eine Rolle?
3. **Aufstellung des inneren Teams:** Die Anteile werden visualisiert – beispielsweise mit Moderationskarten, Figuren oder sogar durch das Aufstellen von Teammitgliedern (Quelle 2). Der Coachee platziert die Figuren so, wie er die Dynamik wahrnimmt.
4. **Dialog mit den Anteilen:** Der Coachee spricht mit jedem Anteil, stellt Fragen und versucht, dessen Perspektive zu verstehen. Was braucht dieser Anteil? Was sind seine Ängste?
5. **Soll-Zustand gestalten:** Die Aufstellung wird verändert, um eine konstruktivere Dynamik zu erreichen. Wie müssten die Anteile platziert sein, um die Krise zu bewältigen?
6. **Reflexion und Umsetzung:** Der Coachee reflektiert die neue Aufstellung und entwickelt konkrete Handlungsschritte, um die Erkenntnisse in den Alltag zu integrieren.

**Wichtige Aspekte bei der Aufstellung:**

* **VAKOG nutzen:** Um die Anteile lebendig werden zu lassen, ist es wichtig, alle Sinne anzusprechen (visuell, auditiv, kinästhetisch, olfaktorisch, gustatorisch).
* **Als-ob-Rahmen:** Der Coachee schlüpft in die Rolle der Anteile und erlebt deren Perspektive.
* **Keine Anteile auslöschen:** Alle Stimmen sind wichtig und haben ihre Berechtigung. Es geht nicht darum, Anteile zu unterdrücken, sondern darum, sie in einen konstruktiven Dialog zu bringen (Quelle 5).

**Fazit: Krisen als Chance für Teamentwicklung**

Systemisches Coaching bietet einen kraftvollen Ansatz, um Teams in Krisen zu unterstützen. Durch die Arbeit mit dem inneren Team können Konflikte gelöst, die Kommunikation verbessert und die Zusammenarbeit gestärkt werden. Wichtig ist, die Krise nicht als Bedrohung, sondern als Chance für Wachstum und Entwicklung zu begreifen. Indem wir uns mit unseren inneren Anteilen auseinandersetzen und lernen, sie in einen konstruktiven Dialog zu bringen, können wir nicht nur Krisen bewältigen, sondern auch unsere Teamfähigkeit nachhaltig verbessern.
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