Chunk #977
Aus: Booklet_SystemikFragen_RELAUNCH2026.pdf (Index: 14)
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Tokens
Synced
Status
Analysiert
Textsemantik
Textsemantik
| Aussageform | assertion |
|---|---|
| Absicht | explain |
| Rahmen | theoretical |
| Diskursrolle | example |
| Modell | ollama:gemma3:27b-it-qat |
Heading-Pfad
| Pfad | Seite 13 |
|---|
Inhalt
Lebende Systeme zeichnen sich dadurch aus, dass sie nur auf sich
selbst bezogen sind (Referenz = Beziehung). Sie können also von ih-
rer Umwelt weder bestimmt noch kontrolliert werden und erschaffen
sich aus sich selbst heraus. Dagegen werden strukturelle Systeme von
außen erschaffen und ausschließlich von der Umwelt bestimmt. Ein
Computer macht (zumindest in der Theorie) auf Knopfdruck was er tun
soll – der eigene Partner eher nicht. REGELN LEBENDER SYSTEME
Prinzipiell geht man davon aus, dass die Regeln von lebenden Syste-
men darauf ausgerichtet sind, das jeweilige System zu befähigen, sich
selbst aus eigener Kraft zu reproduzieren und zu erhalten. Da das Sys-
tem dabei auf Umweltfaktoren trifft, die sich ständig verändern, müs-
sen seine Reproduktions- und Erhaltungsregeln im Gleichgewicht
sein: Zwischen Erhaltung dessen, was für die Reproduktion notwen-
dig ist (Homöostase) und Veränderung dessen, was als Antwort auf die
Umweltfaktoren nötig ist (Morphogenese). Oder wie Gunter Schmidt
es ausdrückt: »Jedes System zeigt Tendenzen, Muster stabil zu halten
(Homöostase), da dies Orientierung und offensichtlich auch Sicherheit
gibt. Jedes System braucht aber auch in einer sich ständig ändernden
Umwelt Musteränderungen (Morphogenese), da es so nicht überleben
kann.« (Schmidt, Einführung in die hypnosystemische Therapie und
Beratung, 2005 / 2018) S.55). Oder wie er es an anderer Stelle auf den
Punkt bringt: »Wer einigermaßen der / die Gleiche bleiben will, muss
sich ständig verändern …«
Da diese Regeln bei lebenden sozialen Systemen so nicht immer zutref-
fen, nehmen wir hier eine weitere Unterscheidung vor. Soziale Systeme
würden sich nämlich keinen Gefallen tun, wenn der Sinn ihres Daseins
der reine Selbstzweck wäre. So ist zum Beispiel die Coach-Klientinnen-
Beziehung aus gutem Grund zeitlich begrenzt – das System hat nicht
zum Zweck, sich selbst möglichst lange zu erhalten.
Metadaten
| Dokument | Booklet_SystemikFragen_RELAUNCH2026.pdf |
|---|---|
| Pfad | /var/www/nextcloud/data/root/files/Documents/ausbildung_systemisches-coaching/Booklet_SystemikFragen_RELAUNCH2026.pdf |
| Chunk-Index | 14 |
| Qdrant-ID | 71205dbf-7e26-4812-af0a-929426f93469 |
| Erstellt | 27.12.2025 05:52:32 |
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