Chunk #91

Aus: Booklet_CoachingPsychopathologie_RELAUNCH2026.pdf (Index: 39)

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Synced Status
Analysiert Textsemantik

Textsemantik

Aussageform assertion
Absicht define
Rahmen theoretical
Diskursrolle definition
Modell ollama:gemma3:27b-it-qat
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Inhalt

9. PERSÖNLICHKEITSSTÖRUNGEN Definition Persönlichkeitsstörungen (PS) kann man als überdauernde Muster von Erleben und Verhalten verstehen, die merklich von den Erwartungen der Umwelt abweichen, tiefgreifend und unflexibel sind und sich über die Zeit weitgehend stabil darstellen. Dabei erleben betroffene Menschen sich selbst als »normal« und ver- stehen nicht, warum andere ein Problem mit ihnen haben bzw. war- um sie immer wieder dieselben Erfahrungen im Kontakt mit anderen machen. Es besteht sozusagen ein blinder Fleck für den Eigenanteil in einer Beziehungsstörung. Persönlichkeitsstörungen sind keine »Alles oder nichts-Phänomene« im Sinne von »gesund« oder »krank«, sondern kommen in allen Abstu- fungen von leicht bis schwer vor. Symptome Persönlichkeitsstörungen sind in der Praxis keine Gruppe von klar abge- grenzten Erkrankungen, sondern eher ein schillerndes Spektrum. Man kann theoretisch verschiedene Typen von Persönlichkeitsstörungen anhand ihrer Symptomatik klar unterscheiden. In der Praxis finden sich jedoch auch Übergänge und Mischformen: • Paranoide PS: Übermäßiges Misstrauen (bis hin zur Annahme von Verschwörungen), Streitsucht, starke Selbstbezogenheit und die Neigung, Äußerungen oder Handlungern von anderen als feindlich zu missdeuten. • Schizoide PS: Rückzug von sozialen Kontakten, einzel­gänger­ isches Verhalten und in sich gekehrte Zurückhaltung, ­starke Vorliebe für Fantasie und begrenztes Vermögen, Gefühle auszudrücken oder zu erleben. • Borderline-PS: Neigung zu impulsiven Handlungen ohne Berücksichtigung der Konsequenzen, starke und unvorherseh­ bare Stimmungsschwankungen und Launenhaftigkeit (z.B. Liebe/Hass, Begeisterung/Verachtung, Selbstüberschätzung/ Selbstzweifel, Euphorie/Depression usw.), Neigung zu instabilen Beziehungen, die von den Stimmungen überschattet werden, emotionale Krisen, starke Selbstzweifel und Trennungs- oder DÜRFEN WIR VORSTELLEN 40

Metadaten

DokumentBooklet_CoachingPsychopathologie_RELAUNCH2026.pdf
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Erstellt27.12.2025 01:15:18

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