Chunk #904
Aus: Booklet_AufstellungEntscheidung__RELAUNCH2026.pdf (Index: 76)
475
Tokens
Synced
Status
Analysiert
Textsemantik
Textsemantik
| Aussageform | assertion |
|---|---|
| Absicht | explain |
| Rahmen | theoretical |
| Diskursrolle | evidence |
| Modell | ollama:gemma3:27b-it-qat |
Heading-Pfad
| Pfad | Seite 53 |
|---|
Inhalt
(systemischen) Hypnotherapie Standard. Wir induzieren zwar bei unse-
ren Klienten keine Trance, fokussieren dabei jedoch metaphorische Lö-
sungs- und Zielzustände (z.B. via dem Als-ob-Rahmen). Metaphorische
Beschreibungen von Problem- und Lösungszuständen lösen nämlich
unmittelbar körperliche Prozesse aus und aktivieren das zugehörige
Erleben. Worte sind an Bilder, Bilder an Gefühle und Emotionen ge-
knüpft. Das alte Sprichwort »Ein Bild sagt mehr als tausend Worte« gilt
also auch bei Problem- und Lösungsbeschreibungen. Metaphern im
Speziellen reduzieren Komplexität zu etwas »Punktuellem« und lassen
gleichzeitig das Hirn feuern. Das dir bereits bekannte emotionale Er-
fahrungsgedächtnis speichert nämlich die Erfahrungen, die wir in un-
serem Leben gemacht haben, als Sinneseindrücke ab (z.B. in Bildern,
Gerüchen, Geräuschen). Die zur Metapher passenden Sinneseindrücke
werden dann in der »Gedächtnisbank« herausgekramt und in unserem
System präsent. Wenn ein Problemerleben einem Klienten also z.B. »die Luft abschnürt«,
könnten wir dieses Problembild beschreiben lassen: Sprechen wir wo-
möglich von einem Hanfseil um den Hals oder eine Eisenkette um den
Bauch? Und – für unsere Arbeit natürlich besonders im Fokus – können
wir über das Bild sprechen, das die gewünschte Veränderung reprä-
sentiert: Wie könnte das zugehörige Lösungs- oder Zielbild aussehen? Metaphorische Beschreibungen für gewünschtes Erleben erzeugen
nicht nur Bilder im Kopf, sondern eben auch genau das Erleben des ge-
wünschten Zustandes. Der Unterschied von »Das fühlt sich an wie auf
Wolken zu schweben« zu: »Das fühlt sich dann irgendwie leicht an« ist
deutlich spürbar. Bei der ersten Beschreibung werden Bilder im Kopf
erzeugt, bei der zweiten eher ein diffuses, nicht ganz greifbares Gefühl. Dabei gilt wie immer im Coaching: Der Klient entscheidet, welche Bil-
der sich für ihn wie anfühlen.
Metadaten
| Dokument | Booklet_AufstellungEntscheidung__RELAUNCH2026.pdf |
|---|---|
| Pfad | /var/www/nextcloud/data/root/files/Documents/ausbildung_systemisches-coaching/Booklet_AufstellungEntscheidung__RELAUNCH2026.pdf |
| Chunk-Index | 76 |
| Qdrant-ID | 2c10c37b-77b7-4bad-9341-ace65ca982fd |
| Erstellt | 27.12.2025 05:16:01 |
Zusatz-Metadaten
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