Chunk #902

Aus: Booklet_AufstellungEntscheidung__RELAUNCH2026.pdf (Index: 74)

492 Tokens
Synced Status
Analysiert Textsemantik

Textsemantik

Aussageform assertion
Absicht explain
Rahmen theoretical
Diskursrolle definition
Modell ollama:gemma3:27b-it-qat
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Inhalt

2. METAPHERN Du weißt bereits, dass wir uns als Coaches immer bemühen, die Spra- che unserer Klienten zu sprechen. Darum ist es wahrscheinlich für dich nicht verwunderlich, dass wir das auch in Bezug auf die Bildsprache der Klienten tun. Dieser spezielle Aspekt unserer Sprache ist besonders wertvoll und hilfreich in der gemeinsamen Koproduktion, »…weil durch bildhafte Vorstellungen die ältesten Areale des menschlichen Gehirns, das sogenannte Reptiliengehirn, angeregt werden, die einen unmit- telbaren Einfluss auf physiologische Reaktionen haben, Assoziationen und bildliche Vorstellungen auslösen und tiefe Erinnerungsspuren hinterlassen.« (Mücke, 1998, 2009, S.400). Es gilt daher in der Arbeit mit Klienten nicht nur ihre Metaphern aufzugreifen und diese wortwörtlich sehr ernst zu nehmen, sondern im Miteinander auch durchaus selbst welche anzubieten. Wikipedia definiert, dass eine Metapher »ein »(besonders als Stilmit- tel gebrauchter) sprachlicher Ausdruck« ist, »bei dem ein Wort (eine Wortgruppe) aus seinem eigentlichen Bedeutungszusammenhang in einen anderen übertragen wird, ohne dass ein direkter Vergleich die Beziehung zwischen Bezeichnendem und Bezeichnetem verdeut- licht«.« So wird das Kamel zum Wüstenschiff und frisch Verliebte sehen ihr Gegenüber durch die rosarote Brille. Gunther Schmidt schreibt dazu: »Metaphern sind Beschreibungsfor- men, die eine Sache kennzeichnen, dabei aber analog noch etwas anderes meinen. Als Metapher können Worte, Bilder, Handlungen, Ge- schichten dienen. Sie können, gerade weil sie eher die nichtdigitalen Gehirnfunktionen ansprechen (rechtshemisphärische Bereiche), auf unbewusster Ebene multiple Assoziationsmuster anregen.« (Schmidt, Liebesaffären zwischen Problem und Lösung, 2004, 2019, S.160 ff). Me- taphern haben dabei oft etymologische Ursprünge, die auch heute noch ganz natürlich verwendet werden (z.B. »Nervensäge«, »frischen Wind reinbringen«, »jemandem das Wasser reichen«).

Metadaten

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Erstellt27.12.2025 05:16:01

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