Chunk #816

Aus: Booklet_GrundlagenHaltung_RELAUNCH2026.pdf (Index: 98)

503 Tokens
Synced Status
Analysiert Textsemantik

Textsemantik

Aussageform assertion
Absicht instruct
Rahmen practical
Diskursrolle evidence
Modell ollama:gemma3:27b-it-qat
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Inhalt

auch nach einem winzigen ersten Schritt, der zumindest ein klitze- kleines bisschen in die angestrebte Richtung geht, fragen. Oder wir machen transparent, was die Beweggründe für unsere Fragen waren, also zum Beispiel »Ich frage nach dem ersten Schritt, weil ich mir ganz sicher bin, dass Sie schon eine Idee dazu im Kopf haben, denn Sie ken- nen Ihr Ziel ja ganz genau. Wenn sie so daran denken… welcher erste Impuls in Richtung Ziel kommt Ihnen denn in den Sinn?«. Und auch dann sind wir wieder ruhig und geben unserem Klienten Zeit zum Denken. Vielleicht überlegen wir uns dabei auch schon die nächs- te Frage, die wir stellen möchten (ganz nebenbei ist nämlich die Zeit zum Denken auch für uns als Coach heilig, da uns das Nachdenken des Klienten Zeit schenkt, um über unsere nächste Frage nachzudenken). Im Übrigen braucht nicht nur das Denken im Speziellen, sondern auch das Finden von Lösungen im Allgemeinen Zeit: Auch wenn wir wissen, dass alles, was es für eine stimmige Lösung braucht, bereits im Klien- tensystem vorhanden ist - indem wir diese Ressourcen gemeinsam »entwickeln«, werden sie sichtbar. Und »entwickeln« braucht eben Zeit. Wenn wir warten können, 10, 20 – vielleicht sogar 30 Sekunden, werden wir immer wieder aufs Neue überrascht von den kreativen Antworten unserer Klienten, die nach dem ersten »ich weiß nicht« kommen. Im Übrigen können wir in unserem Coach-Hirn ein »ich weiß nicht« auch direkt in ein »Sei still und gib mir Zeit zum Denken« übersetzen – wir liegen damit erschreckend oft richtig. B. WIE? Ja, in der Theorie ist es recht simpel: Eine Frage stellen, den Mund schließen, schweigen, den Blick vielleicht neutral auf den Boden rich- ten (vs. den Klienten erwartungsvoll anstarren), warten und atmen. Auch wenn es manchmal schwerfällt. Keine Sorge – auch Stille aushal- ten kann man gut üben und mit der Zeit wirst du die Pausen und die Stille im Laufe eines Coachings nicht mehr missen wollen. DAS MUTIGSTE, DAS MAN TUN KANN, IST EIGENSTÄNDIGES DENKEN.

Metadaten

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Erstellt27.12.2025 04:44:02

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