Chunk #429

Aus: Booklet_ProblemeLoesungen_RELAUNCH2026.pdf (Index: 63)

490 Tokens
Synced Status
Analysiert Textsemantik

Textsemantik

Aussageform assertion
Absicht define
Rahmen theoretical
Diskursrolle definition
Modell ollama:gemma3:27b-it-qat
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Pfad Seite 49

Inhalt

tragen oder jedes Jahr 2 Monate barfuß in den Bergen verbringen, bleibt uns überlassen Es gilt dabei, unterwegs achtsam zu bleiben, ob das Ziel, das wir verfolgen, wirklich immer noch das unsere ist. Auch auf dem Weg zum Ziel gibt es so viel zu sehen, entdecken und zu er- leben – auch hier dürfen wir achtsam bleiben, für Möglichkeiten und schöne Ablenkungen, die unsere Ziele vielleicht sogar entscheidend beeinflussen. 4. ASSOZIATION VS. DISSOZIATION In unserem Kontext steht Assoziation für die Fähigkeit, ganz im persön- lichen Erleben zu sein oder uns mit etwas oder jemandem zu verbin- den. Bezogen auf innere Zustände, meinen wir damit, etwas »voll und ganz« zu sein bzw. »voll und ganz« zu erleben. Wer sich also z.B. von den Zehen– bis zu den Haarspitzen über eine gute Nachricht freut, ist in diesem Moment voll und ganz mit sich und mit dieser Freude asso- ziiert, bzw. verbunden. Normalerweise schildern wir diese Begebenheit dann auch in Ich-Botschaften (»Ich habe meinen Chef angeschrien, ich war so wütend, das hat total gutgetan, dass ich laut geworden bin!«). Wir stehen in Verbindung zu uns selbst. Wir erzählen und sehen dabei den Chef, den wir angeschrien haben und uns, wie wir handeln und wütend sind. Wir sind voll und ganz im Erleben und emotional mit uns verbunden. Wir spüren ein zweites Mal, wie uns das gut getan hat. Diese Assoziation mit uns selbst kann z.B. helfen, uns gut durchzuset- zen (»Ich will das«) und in Kontakt mit unseren Bedürfnissen und In- teressen zu kommen. Fokussieren wir allerdings nur auf unsere Sicht der Dinge, kann mangelnde Empathie in Bezug auf unser Gegenüber und dessen Interessen die Folge sein - wie gut hat das denn dem Chef getan? Sind wir mit anderen assoziiert, sehen wir die Welt durch ihre Augen, ermöglicht uns dies wiederum ein hohes Maß an Empathie und emo- tionaler Nähe (»Mein armer Chef wusste bestimmt nicht, wie ihm ge- schieht. Dabei hatte er es ja nur gut gemeint«).

Metadaten

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Erstellt27.12.2025 02:56:43

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