Chunk #318
Aus: Booklet_ProzessAuftrag_RELAUNCH2026.pdf (Index: 75)
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Tokens
Synced
Status
Analysiert
Textsemantik
Textsemantik
| Aussageform | assertion negiert |
|---|---|
| Absicht | explain |
| Rahmen | practical |
| Diskursrolle | thesis |
| Modell | ollama:gemma3:27b-it-qat |
Heading-Pfad
| Pfad | Seite 62 |
|---|
Inhalt
ERKENNTNISSE FÜRS COACHING
Für uns als Coach ist daher klar, dass wir nie der »objektiv Wissende«
sein können. Wir können uns also bei dem Bestreben, unsere Klien-
tinnen zu unterstützen, völlig freimachen von dem Druck, unsere Lö-
sungsideen, Interventionen oder sonstige Angebote müssten perfekt
oder richtig sein. Wir können nie sicher wissen, wann welche Frage
»richtig« ist. Daher ist es im systemischen Kontext auch nicht zielfüh-
rend von »richtig« oder »falsch« zu sprechen, treffender ist es, von »pas-
send« oder »nicht passend« zu sprechen. Was richtig oder falsch ist,
bewertet jeder Mensch stets nach seinen eigenen Erfahrungen, Ein-
stellungen und Zielen – damit kann diese Bewertung immer nur sub-
jektiv sein. Und natürlich können wir uns mit Erfahrung, Fachkompetenz und
Bauchgefühl dem »ziemlich wahrscheinlich passend für unsere Klien-
tin« annähern. Aber auch dann entscheidet unsere Klientin in ihrer
subjektiven und einzigartigen Wirklichkeitskonstruktion, ob unser An-
gebot für sie im Hier und Jetzt passend ist – oder eben nicht. Es gilt als Coach, offen zu bleiben für die Wirklichkeit und das Erleben
unserer Klientinnen. Nur weil wir dieselbe Sache betrachten, heißt es
eben nicht, dass wir auch dasselbe sehen. Akzeptieren und würdigen
wir die Wirklichkeitskonstruktion, die für unser Gegenüber Realität ist,
können wir sie, auf Basis unserer Grundhaltungen, beginnen auf ihre
Nützlichkeit für die Klientinnen hin zu hinterfragen und zu prüfen, in-
dem wir zieldienliche Hypothesen formulieren und anbieten. Legen
wir dabei konsequent den Fokus auf Ressourcen, haben immer Lö-
sungsmöglichkeiten im Blick und sehen unsere Klientin als ganzheit-
liche Expertin, die selbst am besten weiß, was für sie passend ist, steht
einer zieldienlichen Koproduktion nicht mehr viel im Weg.
2. NÜTZLICHE HYPOTHESEN BILDEN
Eine Hypothese in unserem Kontext ist zunächst einmal schlicht eine
»Annahme«.
Metadaten
| Dokument | Booklet_ProzessAuftrag_RELAUNCH2026.pdf |
|---|---|
| Pfad | /var/www/nextcloud/data/root/files/Documents/ausbildung_systemisches-coaching/Booklet_ProzessAuftrag_RELAUNCH2026.pdf |
| Chunk-Index | 75 |
| Qdrant-ID | d6e85d33-f1a5-456d-a0c9-26dd99d7b805 |
| Erstellt | 27.12.2025 02:20:37 |
Zusatz-Metadaten
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