Chunk #313

Aus: Booklet_ProzessAuftrag_RELAUNCH2026.pdf (Index: 70)

492 Tokens
Synced Status
Analysiert Textsemantik

Textsemantik

Aussageform assertion
Absicht define
Rahmen theoretical
Diskursrolle example
Modell ollama:gemma3:27b-it-qat
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Inhalt

(Anguttara Nikâya III. 66) sagte: »Glauben Sie an nichts, nur weil Sie es ­gehört haben. Glauben Sie nicht einfach an Traditionen, weil sie von Generationen akzeptiert wurden. Glauben Sie an nichts, nur auf Grund der Verbreitung durch Gerüchte. Glauben Sie nie etwas, nur weil es in Heiligen Schriften steht. Glauben Sie an nichts, nur wegen der Autorität der Lehrer oder älterer Menschen. Aber wenn Sie selber erkennen, dass etwas heilsam ist und dass es dem Einzelnen und Al- len zugutekommt und förderlich ist, dann mögen Sie es annehmen und stets danach leben.« RADIKALER KONSTRUKTIVISMUS Einen Einspruch gegen den Begriff der Wahrheit erhebt unter an- derem der radikale Konstruktivismus, nach Ernst von Glasersfeld und Heinz von Foerster. Mit Wikipedia gesprochen ist dieser » … eine Position der Erkenntnistheorie, die sich deutlich von anderen Konst- ruktivismen unterscheidet. Eine der Grundannahmen des radikalen Konstruktivismus ist, dass die persönliche Wahrnehmung nicht das Abbild einer Realität produzieren kann, welche unabhängig vom In- dividuum besteht, sondern dass Realität für jedes Individuum immer nur eine Konstruktion seiner eigenen Sinnesreize und seiner Gedächt- nisleistung bedeutet. Deshalb ist Objektivität im Sinne einer Überein- stimmung von wahrgenommenem (konstruiertem) Bild und Realität unmöglich; jede Wahrnehmung ist vollständig subjektiv. Darin be- steht die Radikalität (Kompromisslosigkeit) des radikalen Konstrukti- vismus.« Heruntergebrochen heißt das: Wir alle konstruieren uns am laufenden Band unsere eigene Wirklichkeit. In einem Filminterview (1997) erklärt der Kommunikationswissen- schaftler und Psychologe Paul Watzlawick, worin für ihn der Unter- schied zwischen Wahrheit und Wirklichkeit besteht. Er unterscheidet zwei konstruktivistische Wirklichkeiten. Die Wirklichkeit der ersten Ordnung – vermittelt durch unsere Sinnesorgane – wir sehen z.B. »ein rotes Licht«. Zugehörig die Wirklichkeit der 2.

Metadaten

DokumentBooklet_ProzessAuftrag_RELAUNCH2026.pdf
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Chunk-Index70
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Erstellt27.12.2025 02:20:37

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