Chunk #1889
Aus: Therapie_Ausbildung_Lernunterlagen_final.pdf (Index: 154)
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Tokens
Synced
Status
Analysiert
Textsemantik
Textsemantik
| Aussageform | assertion |
|---|---|
| Absicht | define |
| Rahmen | theoretical |
| Diskursrolle | definition |
| Modell | ollama:gemma3:27b-it-qat |
Heading-Pfad
| Pfad | Seite 129 |
|---|
Inhalt
Das ICH
Das ICH beschreibt die Summe der seelischen Funktionen,
die eine möglichst gute Anpassung des Individuums an
seine Umwelt gewährleisten: unser inneres
Betriebssystem. Teils angeborene, teils erworbene Struktur, die die
Fähigkeit hat, die Realität wahrzunehmen, zu prüfen und
sie in einem seelischen Binnenraum abzubilden (Heinz
Hartmann). In diesem seelischen Binnenraum kann die
günstigste und gefahrloseste Form der Befriedigung der
eigenen Bedürfnisse gesucht werden. Die Forderungen
der Außenwelt (Werte, Gebote, Verbote) werden dabei
angemessen berücksichtigt und mit den eigenen
Wünschen in Einklang gebracht. Hier können Konflikt-
lösungen gefunden werden. Das Ringen zwischen
Bedürfnissen und Außenwelt wird nach innen verlegt, also
erst im Innen bewältigt, bevor sie eine Äußere wird. Wenn
konflikthaftes Verlangen wegen seiner Dringlichkeit nicht
aufgeschoben werden kann, entsteht Angst vor bspw.
einer Strafe oder eines Verlustes (Bindungsverlust). Nehmen die Angst und Erregung, die mit einem Bedürfnis
verbunden sind, ein Maß an, welches die Kohärenz des
Selbst und die Funktionsfähigkeit des ICH gefährden
würde, verdrängt das ICH diese Bedürfnisregung
KAPITEL 7 – ERGÄNZENDE THERAPEUTISCHE BEGRIFFE
Das ICH und das SELBST
einschließlich der dazugehörigen belastenden Gefühle,
wie Angst ins Unbewusste. Das ICH ist also der zentrale psychische Organisator, das
„Betriebssystem“ des seelischen Apparates. Das SELBST
Das Selbst besteht aus dem ureigensten Wesen, das bei
der Zeugung schon angelegt wurde und das zugleich
nach Entwicklung strebt. Zudem wird es geformt durch
die Verinnerlichung von Interaktionserfahrungen (durch
Resonanz), die sich als Selbst- und sogenannten
Objektrepräsentanzen (Mutter) im Selbst niederschlagen. Aus diesen Merkmalen entsteht im Laufe der Kindheit der
spätere Persönlichkeitsstil, daher ist es an dieser Stelle
wichtig, zu differenzieren.
Metadaten
| Dokument | Therapie_Ausbildung_Lernunterlagen_final.pdf |
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| Pfad | /var/www/nextcloud/data/root/files/Documents/Aufbau-Ausbildung/Therapie_Ausbildung_Lernunterlagen_final.pdf |
| Chunk-Index | 154 |
| Qdrant-ID | 83b240da-9183-489f-bb17-dbe6357017f2 |
| Erstellt | 27.12.2025 13:58:35 |
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