Chunk #1885
Aus: Therapie_Ausbildung_Lernunterlagen_final.pdf (Index: 150)
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Synced
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Analysiert
Textsemantik
Textsemantik
| Aussageform | assertion |
|---|---|
| Absicht | explain |
| Rahmen | practical |
| Diskursrolle | thesis |
| Modell | ollama:gemma3:27b-it-qat |
Heading-Pfad
| Pfad | Seite 123 |
|---|
Inhalt
KAPITEL 6 – VERTIEFUNG FÜR DAS THERAPEUTISCHE SETTING
Drei Faktoren für die gelingende
Autonomieentwicklung
Es heißt jetzt nicht mehr, ‚mein Bedürfnis ODER dein
Bedürfnis‘, sondern beides gleichzeitig: Verbindung UND
Autonomie sind jetzt möglich, da wir als gesunde
Erwachsene faktisch nicht mehr abhängig sind.
Diese Haltung setzt Konfliktfähigkeit voraus – auch in der
Therapie - und genau da sitzen die Widerstände, die uns in
der Arbeit mit Menschen begegnen. Genau da entstehen
die Probleme, mit denen Klienten kommen.
Diese noch unbewussten Widerstände können wir nun
leichter erkennen, wenn wir das Entwicklungsgeschehen
mit all seinen Herausforderungen kennen. Die gleichen
Herausforderungen haben Menschen im Erwachsenen-
leben, da die „Probleme“ nichts anderes als unbewusste
Projektionen ungelöster innerer Konflikte aus der
Vergangenheit darstellen.
Wenn wir diesen uns alle betreffenden Autonomiekonflikt
in der Praxis als Coaches/Therapeuten begreifen, können
wir ihn auch konkret als Hypothese benennen und erleben,
welche emotionale Reaktion dies in dem Klienten auslöst.
Damit haben wir die nächste Arbeitsgrundlage und das
Thema hinter dem Thema identifiziert.
Wir können auch beobachten oder erfragen, welche
Bewältigungsstrategie sich im aktuellen Problem zeigt.
Heißt mehr Autonomiebestreben hier trotzig-allein gegen
den Rest der Welt? Oder die Suche nach Verbündeten und
Verbindung? Wie agiert der Klient diesen Konflikt gerade
aus? Durch Isolation, durch Verbindung? Welche
Emotionen sind damit verbunden?
Erinnert ihr euch an das Johari Fenster aus der Coaching
Ausbildung? Jetzt wird greifbar: Je größer der bewusste
(öffentliche) Teil meines Selbst, desto sicherer finde ich
Lösungen, da auch die inneren Konflikte nicht mehr so
stark abgewehrt werden müssen. Je größer der blinde
Fleck, desto größer die Abwehr, um die dahinter liegenden
Ängste und Schuldgefühle zu schützen.
Metadaten
| Dokument | Therapie_Ausbildung_Lernunterlagen_final.pdf |
|---|---|
| Pfad | /var/www/nextcloud/data/root/files/Documents/Aufbau-Ausbildung/Therapie_Ausbildung_Lernunterlagen_final.pdf |
| Chunk-Index | 150 |
| Qdrant-ID | 12350af2-b1b4-45a4-ac40-14c2a5c3c4f4 |
| Erstellt | 27.12.2025 13:58:35 |
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