Chunk #1851

Aus: Therapie_Ausbildung_Lernunterlagen_final.pdf (Index: 116)

502 Tokens
Synced Status
Analysiert Textsemantik

Textsemantik

Aussageform assertion
Absicht define
Rahmen theoretical
Diskursrolle definition
Modell ollama:gemma3:27b-it-qat
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Pfad Seite 99

Inhalt

ES (0 Jahre): Von Anfang an vorhanden (ab Geburt), enthält Triebe, Wünsche und Bedürfnisse. Das ES vertritt das Lustprinzip. Ein Ziel: Das blinde Streben nach Befriedigung der Triebe, Wünsche, Bedürfnisse, die als lustvolle Entspannung erlebt werden. Das ES ist unbewusst. ICH (ca. 0,5 – 3 Jahre): Das ICH ist die Instanz, in der alle bewussten und damit alle sprachlich fassbaren Persönlichkeitsanteile organisiert sind. Instanz der bewussten Auseinandersetzung mit der Realität: Wahrnehmen, bewusstes Leben, Denken und Handeln, Planen, Wählen, Fühlen, Wollen, Urteilen, Werten. Enthält zur Anpassung an die Umwelt kognitive Fähigkeiten und Funktionen: Intelligenz, Kreativität, Gedächtnis, Sprache, Denken, Urteilen, Erkennen, Vorstellen usw. Das ICH versucht einen Kompromiss zwischen ES und den Anforderungen der Außenwelt herbeizuführen. Es arbeitet nach dem Realitätsprinzip. Teilweise bewusst. Über-Ich (3-6 Jahre): Instanz, die Wert- und Normenvorstellungen umfasst und das Verhalten und Handeln des Ichs im Sinne der KAPITEL 5 – DAS UNBEWUSSTE UND SEINE MANIFESTATION Das Instanzenmodell geltenden Moral führt. Vertritt das Moralitätsprinzip. Es bewertet Triebwünsche, ob sie zugelassen werden oder nicht. So trägt es zur innerpsychischen und inter- personellen Harmonie bei, indem es das Ich unterstützt und so die Anpassung an die Umwelt fördert. Liegt oft im Konflikt mit dem ES. Das Über-Ich hat nur durch das ICH einen Zugang zur Außenwelt. Enthält ICH-IDEAL, das Bild einer Person von dem, was sie zu werden anstrebt. Teil- weise unbewusst. ICH-STÄRKE: Gleichgewicht zwischen Instanzen und der Realität vorhanden. ICH-SCHWÄCHE: Wenn einer der Instanzen der Realität unterlegen ist (Ungleichgewicht), z.B. nur das ES oder das ÜBER-ICH ‚regiert‘, Versuchungs- oder Versagungs- Dominanz. Die bisher aufgezeigten Aspekte: Selbstrepräsentanz, Objektrepräsentanz, die internalisierten Objekt- beziehungen, das ES, ICH und das Über-Ich sind Aspekte der psychischen Struktur.

Metadaten

DokumentTherapie_Ausbildung_Lernunterlagen_final.pdf
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Erstellt27.12.2025 13:58:35

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