Chunk #108

Aus: Booklet_CoachingPsychopathologie_RELAUNCH2026.pdf (Index: 56)

494 Tokens
Synced Status
Analysiert Textsemantik

Textsemantik

Aussageform assertion
Absicht explain
Rahmen theoretical
Diskursrolle example
Modell ollama:gemma3:27b-it-qat
« Vorheriger (#55) Naechster (#57) »

Heading-Pfad

Pfad Seite 53

Inhalt

Man unterscheidet sieben verschiedene Gruppen: • Antidepressiva wirken stimmungsaufhellend und antriebsstei- gernd • Neuroleptika wirken antipsychotisch • Tranquillanzien (umgangssprachlich als Tranquilizer bezeich- net) wirken angst- und spannungslösend • Hypnotika wirken schlaffördernd • Antidementiva wirken gegen altersbedingten geistigen Abbau • Phasenprophylaktika (z.B. Lithium) beugen zukünftigen »Schüben« bei Depressionen und bipolaren Störungen vor • Unter sonstigen Psychopharmaka versteht man eine Gruppe »kleinerer« Arzneimittel, die u.a. bei Parkinson, für den Alkohol- entzug oder zur Leistungssteigerung (z.B. Amphetamine) ein- gesetzt werden. Grundsätzlich muss davon ausgegangen werden, dass alle Psycho- pharmaka auch Nebenwirkungen haben können. Der Einsatz von Psychopharmaka wird oft sehr kritisch gesehen. Als Grund werden hier insbesondere mögliche Nebenwirkungen, aber auch die Gefahr der Abhängigkeit genannt. Letztere ist aber nur teil- weise gegeben, z.B. bei Tranquillanzien und Hypnotika, nicht aber z.B. bei Antidepressiva. Kritisiert wird auch, dass angeblich »unbequeme Menschen« durch Medikamente »ruhig gestellt« oder »gesellschafts- konform zurechtgebogen« würden. Es muss jedoch dazu gesagt werden, dass Menschen mit psychischen Störungen einen erheblichen Leidensdruck haben können, der durch Psychopharmaka gelindert oder genommen werden kann. Diesen Menschen Hilfe vorzuenthalten wäre unverantwortlich. Viele psychische Störungen sind auch – entgegen der landläufigen Meinung – nachweislich durch Stoffwechselstörungen verursacht, so- dass eine wirksame Linderung oder »Behebung« der Störung ohne einen Eingriff im Gehirnstoffwechsel gar nicht möglich wäre. Psychopharmaka können bei vielen Störungen eine wertvolle Hilfe vor- bereitend oder begleitend zur Psychotherapie sein und sind bei man- chen Erkrankungen sogar faktisch die einzige erfolgversprechende DÜRFEN WIR VORSTELLEN 53

Metadaten

DokumentBooklet_CoachingPsychopathologie_RELAUNCH2026.pdf
Pfad/var/www/nextcloud/data/root/files/Documents/ausbildung_systemisches-coaching/Booklet_CoachingPsychopathologie_RELAUNCH2026.pdf
Chunk-Index56
Qdrant-IDacda12d8-fb2f-40fe-9d16-8723aadee237
Erstellt27.12.2025 01:15:18

Zusatz-Metadaten

{
    "page": 53,
    "vision": {
        "detected_elements": [],
        "page_title": null,
        "has_images": false,
        "has_charts": false,
        "has_tables": false,
        "layout_type": "standard",
        "key_topics": [],
        "vision_tokens": 0
    }
}