Chunk #1037

Aus: Booklet_SystemikFragen_RELAUNCH2026.pdf (Index: 74)

492 Tokens
Synced Status
Analysiert Textsemantik

Textsemantik

Aussageform assertion
Absicht explain
Rahmen theoretical
Diskursrolle evidence
Modell ollama:gemma3:27b-it-qat
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Pfad Seite 56

Inhalt

Jede Veränderungsphase, die die Klientin gerade durchläuft, ist für sie dabei im erlebten Moment Wahrheit und Realität. Das Erleben der Kli- entin gilt es zu aller Zeit, egal in welcher Phase, mit all unserer Empa- thie uneingeschränkt zu respektieren und ernst zu nehmen. 3. COACHING IM KONTEXT VON VERÄNDERUNG Veränderung muss sich wirklich lohnen. Ins Personal Coaching kommen überwiegend Klientinnen mit Verän- derungen, die sie selbst initiieren wollen (z.B. »Ich möchte einen neuen Job, in meinem alten fühle ich mich nicht mehr gefordert.«) oder weil sie mit Veränderungen, die andere angestoßen haben, umgehen müs- sen (z.B. »Meine Partnerin hat sich von mir getrennt, ich muss mich ganz neu sortieren.«). Doch wann ist im genannten Change-Prozess tiefgreifende Veränderung überhaupt möglich? Während der ersten vier Phasen kaum. Hier braucht es im Normalfall erst einmal Komfort- zone, Sicherheit und Stabilität. Selbst wenn hier eine tiefgreifende Ver- änderung versucht wird: In einem Zustand von Unsicherheit werden wir alle immer die Wege gehen, die schon immer »funktioniert« haben, die uns Sicherheit geben und die uns vertraut sind. Wenn wir mitten in einer Problemtrance sind, also nur den Säbelzahntiger sehen, wer- den wir hier sehr wahrscheinlich auch nur Lösungswege sehen, die mit dem Säbelzahntiger in Zusammenhang stehen. Andere Lösungen (z.B. unsere grandiose Zähmung eines Mammuts vor fünf Jahren) sind uns bei der (neurobiologischen) Fokussierung auf die Raubkatze quasi nicht möglich. Doch auch im »Tal der Tränen« (oder dem »Tal des Säbelzahntigers«) kann Coaching sinnvoll und wichtig sein. Mit hohem Rapport und gu- tem Pacing können wir unsere Klientinnen dabei unterstützen, anzu- nehmen was ist. Wir können das erlebte Leid bezeugen und spiegeln was wir sehen, z.B. im Sinne von »Ich sehe, dass es dir gerade schlecht geht. Ich sehe außerdem, dass du gerade nicht wegläufst vor deinen Gefühlen, sondern sie aushältst.

Metadaten

DokumentBooklet_SystemikFragen_RELAUNCH2026.pdf
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Erstellt27.12.2025 05:52:32

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