Chunk #101
Aus: Booklet_CoachingPsychopathologie_RELAUNCH2026.pdf (Index: 49)
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Tokens
Synced
Status
Analysiert
Textsemantik
Textsemantik
| Aussageform | assertion |
|---|---|
| Absicht | explain |
| Rahmen | theoretical |
| Diskursrolle | definition |
| Modell | ollama:gemma3:27b-it-qat |
Heading-Pfad
| Pfad | Seite 48 |
|---|
Inhalt
und impulsive Fahrweise, dar. Untersuchungen zeigen, dass ADHS-Pa-
tienten ein doppelt so hohes Risiko haben, vorzeitig zu sterben, als der
Bevölkerungsdurchschnitt.
Voraussetzung für die Diagnose ADHS ist, dass mehrere Symptome
vorliegen, diese zu spürbaren Einschränkungen in mehreren Lebens-
bereichen führen, über einen Zeitraum von mehr als 6 Monaten auf-
treten und bereits in der Kindheit (vor dem 12. Lebensjahr) aufgetreten
sind. Es besteht die Gefahr, ADHS mit der Borderline- Störung oder bi-
polaren Störung zu verwechseln.
ADHS-Patienten haben außerdem ein erhöhtes Risiko für weitere Er-
krankungen wie z.B. Suchterkrankungen, Depressionen, Angst- oder
Zwangserkrankungen oder Tics.
Ursachen
Die Ursachen für ADHS sind bis dato nicht eindeutig benennbar. Die
Forschung steht hier noch sehr am Anfang. Untersuchungen zeigen
bei ADHS-Patienten anatomische und physiologische Veränderungen
im Gehirn, wie z.B. eine gestörte Signalübertragung. Auch genetische
Besonderheiten könnten eine Rolle spielen, ebenso Umweltgifte, Alko-
hol und Tabakrauch.
Häufigkeit
Da ADHS erst seit wenigen Jahren auch bei Erwachsenen als Erkran-
kung anerkannt ist, gibt es noch wenig genaue Untersuchungen zur
Häufigkeit. Erste Analysen kommen auf Werte von ungefähr 5% der
Bevölkerung.
Behandlungsmöglichkeiten
In Studien hat sich gezeigt, dass vor allem eine Behandlung mit Medi-
kamenten, welche die Fähigkeit des Gehirns zur Filterung von Reizen
verbessern (z.B. Ritalin), in Verbindung mit einer begleitenden Psycho-
therapie (Verhaltenstherapie) wirkungsvoll ist, bei Erwachsenen noch
mehr als bei Kindern. Allerdings sind in Deutschland erst seit wenigen
Jahren offiziell Medikamente für Erwachsene zugelassen.
Ergänzend dazu können Entspannungstechniken, regelmäßiger Sport,
aber auch der Besuch einer Selbsthilfegruppe oder Coaching zum bes-
seren Selbstmanagement sinnvoll sein.
DÜRFEN WIR VORSTELLEN
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Metadaten
| Dokument | Booklet_CoachingPsychopathologie_RELAUNCH2026.pdf |
|---|---|
| Pfad | /var/www/nextcloud/data/root/files/Documents/ausbildung_systemisches-coaching/Booklet_CoachingPsychopathologie_RELAUNCH2026.pdf |
| Chunk-Index | 49 |
| Qdrant-ID | 242bf7e3-9b48-4caa-be35-4ef0dab63f6b |
| Erstellt | 27.12.2025 01:15:18 |
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