Chunk #94
Aus: Booklet_CoachingPsychopathologie_RELAUNCH2026.pdf (Index: 42)
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Tokens
Synced
Status
Analysiert
Textsemantik
Textsemantik
| Aussageform | assertion |
|---|---|
| Absicht | explain |
| Rahmen | theoretical |
| Diskursrolle | example |
| Modell | ollama:gemma3:27b-it-qat |
Heading-Pfad
| Pfad | Seite 42 |
|---|
Inhalt
Erwartungen und Anforderungen, z.B. im sozialen oder beruf-
lichen Bereich. Häufig findet sich die Annahme, ungerecht be-
handelt, missverstanden oder zu Unrecht in die Pflicht genom-
men zu werden.
Im ICD-11 tritt anstelle der kategorialen Einteilung eine dimensiona-
le Diagnostik der Persönlichkeitsstörungen. Ausnahme davon ist die
Borderline PS. Die dimensionale Diagnostik beruht auf Schweregra-
den von Funktionsbeeinträchtigungen – leicht, mittel, schwer sowie
der Beschreibung von übergeordneten prominenten Persönlichkeits-
merkmalen - Negative Affektivität, Distanziertheit, Dissozialität, Ent-
hemmung und Anankasmus. Das heißt: bei Vorliegen der Diagnose
einer PS wird jeweils der Schweregrad angegeben und die charakteris-
tischen Persönlichkeitsmerkmale werden dimensional erfasst.
Ursachen
Über die Ursachen von Persönlichkeitsstörungen gibt es keine einhel-
ligen Auffassungen. Sie werden meist in einer komplexen Interaktion
von Umweltfaktoren wie Elternhaus, Umfeld und Veranlagung gese-
hen. Häufig werden dabei Störungen der kindlichen Entwicklung, ein
dysfunktionales soziales Umfeld und eventuelle traumatische Erlebnis-
se betont.
Das Modell der doppelten Handlungsregulation von R. Sachse geht
davon aus, dass aufgrund von biografischen Erfahrungen, bei denen
zentrale Motive (z.B. Anerkennung, Wertschätzung, Verlässlichkeit,
Autonomie usw.) frustriert wurden, sich ungünstige Annahmen
(Glaubenssätze) über das eigene Selbst und die Umwelt ausprägen
und infolgedessen dysfunktionale Strategien der Beziehungsgestal-
tung (Spiele) entwickelt werden. Diese führen zu unbefriedigenden
Interaktionen (Strategien, Manipulationen), die letztlich das Konstrukt
bestätigen und aufrechterhalten. Man unterscheidet dabei auf der
Spielebene positive (z.B. gut drauf sein, unterhaltsam sein) und negati-
ve (z.B. Produktion von Symptomen) Strategien, je nach ihrer Wirkung
auf andere.
DÜRFEN WIR VORSTELLEN
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Metadaten
| Dokument | Booklet_CoachingPsychopathologie_RELAUNCH2026.pdf |
|---|---|
| Pfad | /var/www/nextcloud/data/root/files/Documents/ausbildung_systemisches-coaching/Booklet_CoachingPsychopathologie_RELAUNCH2026.pdf |
| Chunk-Index | 42 |
| Qdrant-ID | 68b799eb-ee74-4ffa-b14c-3f681ca71f0f |
| Erstellt | 27.12.2025 01:15:18 |
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