Chunk #82

Aus: Booklet_CoachingPsychopathologie_RELAUNCH2026.pdf (Index: 30)

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Synced Status
Analysiert Textsemantik

Textsemantik

Aussageform assertion
Absicht explain
Rahmen theoretical
Diskursrolle definition
Modell ollama:gemma3:27b-it-qat
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Inhalt

bei Jungen und Männern. Sie tritt meist um die Pubertät herum erstma- lig auf. 0,5-1% der Bevölkerung erkranken daran, überdurchschnittlich häufig Angehörige von Berufen oder Sportarten, bei denen das Ge- wicht eine Rolle spielt (z.B. Models, Ballett-Tänzerinnen, Jockeys, usw.). Die Betroffenen sind häufig überdurchschnittlich intelligent und er- folgs- und leistungsorientiert. Typisch ist eine starke Fixierung auf das Essverhalten. Es wird wenig oder gar nichts gegessen, oft werden Diäten durchgeführt oder auch Appetitzügler, Entwässerungspillen u.ä. eingesetzt. Die Betroffenen haben dabei eine stark gestörte Körperwahrnehmung, empfinden sich als zu dick und geraten in Pa- nik, wenn sie wenige Gramm zunehmen. Durch die zu geringe Nah- rungsaufnahme kommt es zu starkem Untergewicht, auf Dauer zu körperlichen Schäden und nicht selten zum Tod durch Verhungern. Ty- pisch für Magersucht ist auch, dass die Betroffenen keine Krankheits- einsicht zeigen. ESS-BRECH-SUCHT (BULIMIE) Symptome Die Bulimie äußert sich vor allem durch heimliche und unkontrollier- te »Fress-Attacken«, in denen die Betroffenen riesige Mengen hoch- kalorischer Nahrungsmittel (z.B. Süßigkeiten, Fast Food, Chips usw.) essen. Anschließend erbrechen sich die Betroffenen wieder, wenden Abführmittel usw. an, treiben exzessiv Sport oder legen Fastenpausen ein. In der Öffentlichkeit zeigen sie ein normales Essverhalten, auch sind sie äußerlich schlank bis normalgewichtig. Auch bei der Bulimie kreist das Denken vielfach um das Thema Es- sen. Die Betroffenen haben eine verzerrte Körperwahrnehmung und empfinden sich als zu dick und unattraktiv. Etwa 2-4% der Bevölkerung erkranken an Bulimie, fast ausschließlich Frauen zwischen 15 und 35 Jahren. BINGE-EATING-DISORDER Binge-Eating-Disorder wird im ICD-11 als eigenständige Diagnose ge- führt (in der Vergangenheit galt es als eine "Nicht näher bezeichnete Essstörung"). DÜRFEN WIR VORSTELLEN 31

Metadaten

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Erstellt27.12.2025 01:15:18

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