Chunk #1260
Aus: Booklet_Extra_RELAUNCH2026.pdf (Index: 40)
499
Tokens
Synced
Status
Analysiert
Textsemantik
Textsemantik
| Aussageform | assertion |
|---|---|
| Absicht | explain |
| Rahmen | theoretical |
| Diskursrolle | thesis |
| Modell | ollama:gemma3:27b-it-qat |
Heading-Pfad
| Pfad | Seite 36 |
|---|
Inhalt
Reaktionsmusters führt in weiterer Folge auch immer dazu, dass an-
dere Muster, die damit in Beziehung stehen, sich verändern (müssen)
und somit neue stabile Beziehungsstrukturen entstehen. These 4: Gelernt werden kann nur das, was für ein Lebewe-
sen bedeutsam ist
Im Laufe der Evolution haben sich die Gegebenheiten immer wieder
verändert und sämtliche Lebewesen dazu gezwungen, sich anzupas-
sen. Das, was bedeutsam war, wurde übernommen, alles andere ist
mit der Zeit verschwunden. Auch heute gibt es ständig unzählige Ver-
änderungen im Außen, die allerdings nicht alle auch zur Störung der
Kohärenz im Innen führen. Nur jene Störungen, die für eine gewisse
Zeit fortbestehen und sich nicht mit bereits vorhandenen Reaktions-
mustern lösen lassen, sind wirklich bedeutsam und setzen einen Lern-
prozess in Gang. Wir müssen demnach das Gefühl haben, dass etwas
wirklich wichtig für uns ist und es muss eine starke emotionale Auf-
ladung gegeben sein, da sonst die innere Erregung zu gering ist, um
einen Lernprozess in Gang zu setzen.
»Bedeutsam für ein Lebewesen ist also nur das, was es daran hindert,
so zu bleiben, wie es ist.« (Hüther, 2016, S. 44) Daher ist es auch indivi-
duell unterschiedlich, welche äußeren Veränderungen eine innerliche
Inkohärenz auslösen. Und selbst wenn wir eine innerliche Inkohärenz
spüren, liegt es in den meisten Fällen noch in unserer Hand zu ent-
scheiden, ob wir uns wirklich auch verändern möchten (Stichwort:
Autopoiese). These 5: Lernen ist ein auf vorangegangenen Lernerfahrun-
gen aufbauender Prozess
Wir lernen nie wirklich etwas Neues, sondern erweitern oder kombi-
nieren auf eine neue Art und Weise nur das, was bereits vorhanden
und durch vorangegangene Lernerfahrungen angelegt ist. Deshalb
sind unsere Lernerfolge auch immer dann besonders groß, wenn das
neue Wissen an bereits vorhandenes Wissen anknüpft. Da wir ständig
neuen Reizen ausgesetzt sind, endet das Lernen nicht, bzw. erst dann,
wenn alles, was lebt, gestorben ist.
Metadaten
| Dokument | Booklet_Extra_RELAUNCH2026.pdf |
|---|---|
| Pfad | /var/www/nextcloud/data/root/files/Documents/ausbildung_systemisches-coaching/Booklet_Extra_RELAUNCH2026.pdf |
| Chunk-Index | 40 |
| Qdrant-ID | 1045499c-595d-487e-a095-09b633a97e94 |
| Erstellt | 27.12.2025 07:16:16 |
Zusatz-Metadaten
{
"page": 36,
"vision": {
"detected_elements": [],
"page_title": null,
"has_images": false,
"has_charts": false,
"has_tables": false,
"layout_type": "standard",
"key_topics": [],
"vision_tokens": 0
}
}