Chunk #111
Aus: Booklet_CoachingPsychopathologie_RELAUNCH2026.pdf (Index: 59)
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Tokens
Synced
Status
Analysiert
Textsemantik
Textsemantik
| Aussageform | assertion |
|---|---|
| Absicht | instruct |
| Rahmen | practical |
| Diskursrolle | thesis |
| Modell | ollama:gemma3:27b-it-qat |
Heading-Pfad
| Pfad | Seite 56 |
|---|
Inhalt
er bereits eine Therapie versucht hat und »es nichts gebracht« hat! Möglich ist jedoch, dass du deinen Coachee weiter begleitest mit dem
Fokus, ihn »therapiefähig« zu machen, jedoch ohne inhaltlich am The-
ma zu arbeiten. Nach einer erfolgten Abklärung kann jedoch unter Umständen beglei-
tend zur Therapie durchaus Coaching eingesetzt werden, um konkre-
te Alltagsfragen zu klären (z.B. Bewerbung, Umzug, Kommunikation
mit Kollegen etc.), während der Therapeut an den grundsätzlichen
Themen arbeitet. Dies gilt auch, wenn ein Coachee bereits mit einer
Diagnose zu dir kommt. Hier solltest du dir im Zweifelsfall lieber eine
(schriftliche!) Unbedenklichkeitserklärung des behandelnden The-
rapeuten vorlegen lassen. Wichtig ist in diesem Fall, dass eine klare
Abgrenzung der Zuständigkeiten und Themen sowie eine klare Rol-
lenverteilung vorgenommen werden. Es kann im Einzelfall sinnvoll
erscheinen, zunächst ein Gespräch zwischen Coach und Therapeut
(unter Aufhebung der Schweigepflicht) oder auch zu dritt zu führen. Auch im weiteren Verlauf kann eine Kommunikation sinnvoll sein. Eine
solche Form der Abstimmung sollte nicht (vom Coachee oder Thera-
peuten) grundsätzlich ausgeschlossen werden, ansonsten wäre ggf.
ein Coaching abzulehnen. Auch bei dieser Konstellation ist weiterhin wichtig, dass die Eigen-
verantwortlichkeit des Klienten vollumfänglich erhalten bleibt (»Sie
müssen entscheiden, was Sie tun!«). Schon um dich selbst abzusichern
solltest du hierauf größten Wert legen. In diesem Sinne kann Coaching – auch wenn es Grenzen hat – dann
auch sehr hilfreich zur Unterstützung und Umsetzung sein! Wichtig: Viele Störungen sind in der Praxis auch so klar abgegrenzt,
dass sie das Coaching gar nicht berühren. Dies ist z.B. bei spezifischen
Phobien, leichteren Zwangsstörungen oder leichteren Fällen von PTBS
oftmals der Fall.
Metadaten
| Dokument | Booklet_CoachingPsychopathologie_RELAUNCH2026.pdf |
|---|---|
| Pfad | /var/www/nextcloud/data/root/files/Documents/ausbildung_systemisches-coaching/Booklet_CoachingPsychopathologie_RELAUNCH2026.pdf |
| Chunk-Index | 59 |
| Qdrant-ID | b6c9ee39-17f5-46c6-9759-24e4dd09eb90 |
| Erstellt | 27.12.2025 01:15:18 |
Zusatz-Metadaten
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