=== SYSTEM ===
Du bist ein hilfreicher Assistent für Fragen zu systemischem Teamcoaching und Teamentwicklung.
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=== USER ===
Kontext aus den Dokumenten:
[Quelle 1: /var/www/nextcloud/data/root/files/Documents/ausbildung_systemisches-coaching/Booklet_PerspektiveBeziehung_RELAUNCH2026.pdf] (Beleg, erklärt)
System, die du wahrnehmen kannst, wenn du zum Beispiel innerlich
ab und zu an die Zimmerdecke schwebst und die Interaktion von oben
betrachtest:
• Was passiert da unten gerade zwischen diesen beiden Perso-
nen?
• Was gibt es ganz konkret wahrzunehmen?
• Was kann man von hier sehen und hören?
• Wie gehen die Personen miteinander um?
• Woran erinnert dich dieses Zusammenspiel?
Es geht also darum, sich als Coach bewusst und gestaltend seinen in-
nerlichen Prozessen (die jederzeit stattfinden) zu widmen, anstatt die-
sen unbewusst ausgeliefert zu sein.
Im Coaching-Prozess sind wir als Coaches mit unseren Coachees in ei-
nem systemisch-dynamischen Verbund. Alles Gedachte, Gefühlte und
Gesagte wird zwischen einer beobachtenden Person und einer ande-
ren beobachtenden Person ausgetauscht. Im systemischen Verständ-
nis bist du immer selbst Teil des Prozesses, den du beobachtest. Also
bist du auch Teil des Erlebnisprozesses, den dein Gegenüber durch-
läuft. Wir empfehlen dir auch hierzu nochmals einen Blick in das Book-
let zu Modul 4 zu werfen. In dem Maße, in dem du also die Verantwor-
tung für dich selbst übernimmst, sorgst du auch für dein Gegenüber.
Verantwortlich bist du als Coach damit für dein eigenes Wohlergehen,
für die Beobachtung und bewusste Gestaltung deiner inneren Aufstel-
lung sowie für deine Handlungsentscheidungen.
Wenn du dich selbst besser kennenlernen möchtest, musst du zuerst
erkennen, wie du wahrnimmst.
Dazu gehört auch ein Bewusstsein für unbewusste Fehler und stereo-
typ getroffene Vorannahmen. Eine solche Vorannahme zeigt sich zum
Beispiel dann, wenn wir trotz aller Emanzipation aufhorchen, wenn
plötzlich eine Pilotin aus dem Cockpit spricht. Das heißt, wir sind sehr
oft voreingenommen, ohne das im (Coaching-)Alltag überhaupt wahr-
zunehmen. Insbesondere deshalb ist es so immens wichtig, dass wir
besonders achtsam in Bezug auf unsere eigenen blinden Flecken sind.
DÜRFEN WIR VORSTELLEN
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[Quelle 2: /var/www/nextcloud/data/root/files/Documents/ausbildung_systemisches-coaching/Booklet_PerspektiveBeziehung_RELAUNCH2026.pdf] (These, instruct)
mit ihm »mitschwingst«. Nicht umsonst haben wir bereits zu Beginn
deiner Coaching-Ausbildung großen Wert auf Backtracking und Para-
phrasieren gelegt - beide Techniken zahlen gewissermaßen auch auf
das Empathie-Konto im Coach-Coachee-System ein.
Bevor wir uns gleich noch eingehender dem Thema Gefühle und Emo-
tionen widmen, möchten wir noch auf einen wichtigen Aspekt in Be-
zug auf unsere eigenen Bedürfnisse als Coach eingehen.
DAS BEDÜRFNIS NACH ANERKENNUNG IM COACHING
Während wir im Kontakt mit unseren Coachees sind, bleiben natürlich
auch bei uns als Coach die eigenen Bedürfnisse nicht aus – schließlich
sind wir auch »nur« Menschen.
Wir sollten uns unbedingt darin üben, diese inneren Spannungen in
uns auszuhalten und darauf verzichten, während der Arbeit mit un-
seren Coachees nach der Erfüllung unserer eigenen Bedürfnisse zu
streben. Gelingt uns das nicht, kostet es uns auf alle Fälle Anteile der
eigenen inneren Klarheit und macht uns unfrei bei der Begleitung der
Lösungsfindung unserer Coachees.
Im Interesse unserer Coachees und der angestrebten Lösung gilt es
daher, unangenehme Dinge auf alle Fälle anzusprechen und auch kla-
re Grenzen setzen zu können. Das bedeutet im Umkehrschluss meist,
auf Anerkennung (durch mich selbst oder durch den Coachee) verzich-
ten zu können!
1.
GEFÜHLE
Der Mensch gleicht einem Gästehaus.
Jeden Morgen ein neuer Gast.
Eine Freude, ein Kummer, eine Gemeinheit,
ein kurzer Moment von Achtsamkeit
kommen als unverhoffte Besucher.
Heiße sie willkommen und bewirte sie alle!
Selbst wenn es eine Schar von Kummer und Sorgen ist,
die die Einrichtung deines Hauses
kurz und klein schlägt,
BEDÜRFNISSE UND GEFÜHLE
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[Quelle 3: /var/www/nextcloud/data/root/files/Documents/ausbildung_systemisches-coaching/Booklet_ProzessAuftrag_RELAUNCH2026.pdf] (Definition, definiert)
mit ihren Führungskräften, Mitarbeitern und Teams zu unterscheiden.
Dabei ist aus systemischer Sicht ein ganzheitlicher Blick auf Menschen
unabdingbar. Auch Führungskräfte, die gerne neue Kompetenzen für
die Führung ihrer Teams entwickeln möchten, sind Menschen als Gan-
zes, mit eigenen Erwartungen, Lernerfahrungen, Herkunftsfamilien, ei-
genen Geschichten usw. – »privaten« Heimatsystemen – mit denen sie
zu uns ins Coaching kommen. Wir bewegen uns also im Spannungs-
feld der »ganzen Person« einerseits und der spezifischen beruflichen
Rolle andererseits.
Nichtsdestotrotz gibt es jeweils Themenschwerpunkte, die uns in
der Coachingpraxis immer wieder begegnen. Das Büro für Coaching
und Organisationsberatung (BCO) und die Roundtable der Coaching‑
verbände (RTC) erheben im Rahmen einer Langzeitstudie u.a. regel‑
mäßig die aktuell wichtigsten Themen und Anlässe, mit denen Klien-
tinnen in ein Coaching kommen.
TOP THEMEN
1
2
3 IM COACHING
Im Jahr 2018 waren das die folgenden Top-Themen
1.
Übernahme neuer Aufgaben, Positionen, Funktionen
oder Führungsverantwortung
2. Selbstreflexion, Abgleich von Selbst- und Fremdbild
3. Entwicklung von Führungskompetenz
4. Persönlichkeits- und Potenzialentwicklung
5. Konflikt- und Beziehungsmanagement
6. Stressmanagement, Burn-Out (und) Prophylaxe,
Work-Life-Balance
7. Konkrete berufliche Problemsituationen
Weitere Themen gemäß der Umfrage
1.
Organisationsveränderung und Change-Management
2. Teamentwicklung und Teamthemen
3. Karriere- und Berufswegfragen
4. Selbstmanagement und Arbeitsstiloptimierung
5. Konkrete private Problemsituation
6. Allgemeine Themen der sozialen Kompetenz
7. Outplacement
DÜRFEN WIR VORSTELLEN
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[Quelle 4: /var/www/nextcloud/data/root/files/Documents/ausbildung_systemisches-coaching/Booklet_ProzessAuftrag_RELAUNCH2026.pdf] (Beleg, instruct)
Der Coach darf seinen Fokus auf »Praktisches Anwenden und Üben von
Coachingtools und -skills« legen. Fehler machen, die eigene Coaching-
sprache entwickeln, Techniken üben, die eigene Persönlichkeit in die
Coach-Rolle integrieren, die Klientin als Expertin für ihr (Er-) Leben und
…sammelt Be-
obachtungen für
nahrhaftes Coach-
Feedback & gibt
das am Schluss
NUR dem Coach
…übt Coach zu
werden & gibt ggf.
Auftrag an Beob-
achter*in, entschei-
det am Schluss,
ob er/sie Feedback
will, hört sich das
ggf. ruhig an & ent-
scheidet was er/sie
davon annimmt
und was nicht
…liefert Inhalt ,
darf unterwegs
natürlich eigene
Themen lösen &
gibt am Schluss
Feedback im Sinne
von Wirkung und
eigenem Erleben
»Was nehme ich
wahr beim Coach?
Was nehme ich
zwischen Coach
& Klient*in wahr?
Was fällt mir zum
Auftrag auf?«
»Welchen be-
sonderen Auftrag
möchte ich dem/
der Beobachter*in
vielleicht geben?«
»Möchte ich Feed-
back haben?«
»Was möchte ich
mit dem Feedback
machen?«
»Wie habe ich
mich gefühlt? Was
hat gewirkt? Was
hat vielleicht irri-
tiert?«
KLIENT*IN
COACH
BEOBACHTER*IN
SCHLUSSGEDANKEN
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[Quelle 5: /var/www/nextcloud/data/root/files/Documents/ausbildung_systemisches-coaching/Booklet_GrundlagenHaltung_RELAUNCH2026.pdf] (Definition, definiert)
Coaching
ist eine Dienstleistung.«
Coaching ist also eine ressourcenaktivierende und lösungsorientierte
Begleitung von Menschen, mit dem Ziel, autonome und tragfähige
Lösungsprozesse zu entwickeln. Die Klienten selbst, mit ihrem ganz
individuellen Erleben, ihrer Umwelt, ihren Werten und Bedürfnissen,
Fähigkeiten, Kompetenzen und Glaubenssätzen entscheiden darüber,
welche Veränderungen, Ziele und Lösungen im gemeinsamen Prozess
verfolgt werden sollen. Auch auf dem Weg zu diesen angestrebten
Ergebnissen bleiben die Klienten Experten dafür, was insgesamt für
sie hilfreich ist und was nicht. Als Coach liegt der Hauptbereich unse-
rer Verantwortung auf der Prozess-Führung. Wir sind in dieser Rolle
Sparringspartner, Prozessbegleiter, Sortier- und Reflektionshilfe für die
Suchbewegungen unserer Klienten. DÜRFEN WIR VORSTELLEN
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Frage: erkläre team-coaching
# Team-Coaching erklärt
Basierend auf den vorliegenden Dokumenten kann ich dir Team-Coaching im systemischen Kontext erläutern:
## Grundverständnis
**Team-Coaching** ist eine spezifische Form des Coachings, die sich auf Teams als Ganzes richtet. Es gehört laut der Langzeitstudie des BCO und RTC zu den wichtigen Themenfeldern in der Coaching-Praxis, konkret unter **"Teamentwicklung und Teamthemen"** [Quelle 3].
## Systemische Perspektive im Team-Coaching
Im systemischen Verständnis gilt ein zentraler Grundsatz:
> **"Du bist immer selbst Teil des Prozesses, den du beobachtest."** [Quelle 1]
Das bedeutet für Team-Coaching:
- Der Coach ist Teil des dynamischen Verbunds mit dem Team
- Alles Gedachte, Gefühlte und Gesagte wird zwischen beobachtenden Personen ausgetauscht
- Der Coach beeinflusst den Prozess allein durch seine Anwesenheit
## Wichtige Coach-Kompetenzen im Team-Kontext
### 1. **Meta-Perspektive einnehmen**
Der Coach sollte regelmäßig "innerlich an die Zimmerdecke schweben" und beobachten [Quelle 1]:
- Was passiert gerade zwischen den Personen?
- Wie gehen sie miteinander um?
- Woran erinnert dieses Zusammenspiel?
### 2. **Selbstreflexion und Bewusstsein**
- Eigene blinde Flecken erkennen
- Stereotype Vorannahmen hinterfragen
- Eigene Bedürfnisse (z.B. nach Anerkennung) zurückstellen [Quelle 2]
### 3. **Prozessverantwortung**
Der Coach ist verantwortlich für [Quelle 5]:
- Die **Prozess-Führung**
- Als Sparringspartner und Reflektionshilfe zu dienen
- Ressourcen zu aktivieren und lösungsorientiert zu begleiten
## Abgrenzung
Die Dokumente betonen den **ganzheitlichen Blick**: Auch wenn es um berufliche Teamthemen geht, kommen Menschen "als Ganzes" ins Coaching – mit eigenen Erwartungen, Lernerfahrungen und Geschichten [Quelle 3].
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*Hinweis: Die vorliegenden Quellen behandeln primär Einzelcoaching. Für vertiefte Informationen zu spezifischen Team-Coaching-Methoden wären weitere Dokumente hilfreich.*