=== SYSTEM ===
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=== USER ===
Kontext aus den Dokumenten:
[Quelle 1: /var/www/nextcloud/data/root/files/Documents/ausbildung_systemisch-change/Change Ausbildung_Modul 1_Lernunterlagen.pdf] (These, erklärt)
Liebe*r Teilnehmer*in! Herzlich
willkommen
zur
systemischen
Change-
Ausbildung am Campus am See! Es freut uns sehr, dich
hier begrüßen zu dürfen. Die nächsten Wochen werden eine spannende und
intensive
Reise
durch
die
Welt
der
Organisationsentwicklung, Veränderungsprozesse und
des systemischen Denkens. Bei uns am Campus am
See
verstehen
wir
Theorie
nicht
als
Selbstzweck,
sondern als ein wertvolles Werkzeug. Theorie bleibt für
uns
kein
theoretisches
Konstrukt,
sondern
findet
kontinuierlich praktische Anwendung. Theorie ist für uns wie eine Brille, durch die wir die
Unternehmenswelt betrachten. Manchmal verschafft
uns eine neue Brille sogar ein ganz neues Weltbild. Wir
sind fest davon überzeugt, dass ohne Theorie kein
Qualitätsfilter
für
unsere
Gedanken
existiert. Wer
behauptet, ein reiner Praktiker zu sein und die Theorie
den Akademikern zu überlassen, gesteht sich implizit
eine Beliebigkeit in seinem Handeln ein. Unsere Systemtheorien dienen als Werkzeuge, und wie
bei jedem Werkzeug erfordert der gekonnte Umgang
damit
auch
die
entsprechende
Übung. Dies
unterscheidet übrigens Theorie von einer Rezeptur. Rezepturen sagen uns, was wir tun sollen – sie sind
instruktiv. Theorien hingegen helfen uns, besser zu
denken – sie sind deskriptiv. Wir werden in dieser Ausbildung also gemeinsam
daran arbeiten, Theorie und Praxis auf eine besondere
Weise zu verbinden. Du wirst dich in der Nutzung
unserer theoretischen Werkzeuge üben, indem du
diese auf echte Herausforderungen und Probleme aus
deinem beruflichen Alltag anwendest. Dies ermöglicht dir eine tiefere Auseinandersetzung
und
ein
besseres
Verständnis
sowohl
der
theoretischen Grundlagen als auch ihrer praktischen
Relevanz. Lernen soll dabei nicht nur effektiv, sondern auch
erfüllend und freudvoll sein. Wir glauben fest daran,
dass Lernen auch mit Verlernen zu tun hat – das
Aufbrechen
alter
Muster
und
das
Hinterfragen
bestehender
Annahmen. In
diesem
Prozess
des
gemeinsamen Lernens und Verlernens liegt für uns
ein großer Wert.
---
[Quelle 2: /var/www/nextcloud/data/root/files/Documents/ausbildung_systemisch-change/Change Ausbildung_Modul 1_Lernunterlagen.pdf] (Definition, definiert)
EINFÜHRUNG
Unsere Grundlagen, was uns leitet ...
«e Soziologische
Systemtheorie
e Klassische, in der
nach Luhmann -
ü Praxis erprobte,
i ‚ Kühl u.a.
Simon . uni u.a Change-Modelle &
« Systemisches
Verständnis & Methoden- Tools
Menschenbild kompetenz
el
Prozess- Selbst-
kompetenz kompetenz Überzeugung:
Die Wirkung
entsteht in den
Händen der
Berater*innen-
Persönlichkeit
e Agiles
Prozessverständnis
e Denken in Mustern
& Dynamiken
CAMPUS
AM SEE
u
nn
---
[Quelle 3: /var/www/nextcloud/data/root/files/Documents/ausbildung_systemisch-change/Change_Ausbildung_Modul 4_Lernunterlagen.pdf] (Beispiel, definiert)
Auch wenn systemische Change-Beratung nicht auf Fachwissen setzt, sondern in erster Linie auf
Prozesskompetenz, ist es essenziell, sich mit dem Kontext des Kundensystems vertraut zu machen.
Wir beschäftigen uns mit der Materie, bevor und während wir beraten.
Systemisches Arbeiten bedeutet nicht, dass wir alles wissen müssen – aber es bedeutet, dass wir
interessiert genug sind, um uns vertieft einzulassen. Wir erkennen nicht nur Muster, sondern verstehen die
Probleme unserer Kunden auch inhaltlich.
Praxisbeispiel:
Ein Berater, der eine IT-Abteilung
berät, sollte grundlegende Begriffe
kennen und die wesentlichen
Prozesse verstehen – nicht, um
Lösungen zu liefern, sondern um
ernst genommen zu werden und
die passenden Fragen stellen zu
können.
Prozess UND Inhalt
MODUL 4 – WIRKSAM WERDEN
„Vertrauen entsteht, wenn ich mich nicht nur für das WIE interessiere, sondern auch für das WAS.“
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[Quelle 4: /var/www/nextcloud/data/root/files/Documents/ausbildung_systemisch-change/Change Ausbildung_Modul 1_Lernunterlagen.pdf] (Definition, definiert)
In Change Prozessen hat man es deshalb mit
unterschiedlichen „Adressaten“ bzw. (Sub-)
Systemen zu tun:
•
Organisation & Teams (Sub-Systeme)
als soziale Systeme
•
Individuen (Umwelt)
als psychische Systeme
Alle Systemtypen agieren unabhängig
voneinander, brauchen einander und reagieren
aufeinander, lassen sich aber nicht auf die
gleiche Art & Weise verstehen, adressieren
und beeinflussen.
Für Change Vorhaben ist wichtig, sie
unterscheiden zu können, da jedes dieser
Systeme eine eigene Logik hat und eigenen
Regeln folgt.
MODUL 1 – FUNDAMENT LEGEN
Organisationen und ihre Adressaten im
Change
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[Quelle 5: /var/www/nextcloud/data/root/files/Documents/ausbildung_systemisch-change/Change Ausbildung_Modul 1_Lernunterlagen.pdf] (Definition, definiert)
Die häufigsten Auslöser für Change
Projekte in Unternehmen sind vielfältig
und können sowohl interne als auch
externe Faktoren umfassen
5. Organisatorische Veränderungen:
•
Fusionen und Übernahmen: Nach einem
Merger oder einer Akquisition müssen
Unternehmen oft umfangreiche
Integrationsprojekte durchführen, um
Prozesse, Systeme und Kulturen zu
harmonisieren.
•
Restrukturierungen: Zur Verbesserung der
Effizienz oder als Reaktion auf wirtschaftliche
Herausforderungen reorganisieren
Unternehmen ihre Strukturen, was oft
Abteilungen zusammen-führt oder
Verantwortlichkeiten neu verteilt.
•
Change der Führungsstrukturen: Ein Wechsel
im Top-Management oder der Vorstandsebene
führt häufig zu strategischen
Neuausrichtungen, die durch Change
Management begleitet werden müssen.
MODUL 1 – FUNDAMENT LEGEN
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Frage: Verfasse eine fundierte Nutzenargumentation für eine Systemische Change-Ausbildung, die sich an Führungskräfte sowie interne und externe Change-Begleiter richtet. Ziel des Textes ist es Interessenten klar aufzuzeigen, – welchen konkreten Mehrwert die Ausbildung für ihre berufliche Rolle bietet – welche Kompetenzen sie nach der Ausbildung besser beherrschen als zuvor – und warum sich die Investition aus Sicht der Organisation lohnt. Der Text soll die Ausbildung als fundierte Qualifizierung für den professionellen Umgang mit komplexen Veränderungsprozessen positionieren.
# Systemische Change-Ausbildung: Ihr Schlüssel zu wirksamer Veränderungsbegleitung
## Warum diese Ausbildung einen Unterschied macht
Veränderungsprozesse in Organisationen scheitern selten an mangelndem Fachwissen – sie scheitern an fehlendem Verständnis für die Dynamiken, die in sozialen Systemen wirken. Die Systemische Change-Ausbildung am Campus am See vermittelt Ihnen genau dieses Verständnis: **Theorie als Werkzeug, nicht als Selbstzweck**.
> *„Wer behauptet, ein reiner Praktiker zu sein und die Theorie den Akademikern zu überlassen, gesteht sich implizit eine Beliebigkeit in seinem Handeln ein."*
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## Konkreter Mehrwert für Ihre berufliche Rolle
### Für Führungskräfte
Sie lernen, Veränderungen nicht nur anzuordnen, sondern systemisch zu denken: **Organisationen, Teams und Individuen folgen unterschiedlichen Logiken** – und lassen sich nicht auf die gleiche Art adressieren und beeinflussen. Mit diesem Wissen gestalten Sie Fusionen, Restrukturierungen oder strategische Neuausrichtungen deutlich wirksamer.
### Für interne Change-Begleiter
Sie gewinnen einen **Qualitätsfilter für Ihre Gedanken und Interventionen**. Statt beliebig zu handeln, arbeiten Sie mit einem fundierten Methodenrepertoire, das auf der soziologischen Systemtheorie nach Luhmann und klassischen, praxiserprobten Change-Modellen basiert.
### Für externe Berater*innen
Sie entwickeln die entscheidende Kombination aus **Prozess- UND Inhaltskompetenz**. Denn: *„Vertrauen entsteht, wenn ich mich nicht nur für das WIE interessiere, sondern auch für das WAS."* Sie werden ernst genommen, weil Sie die richtigen Fragen stellen können.
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## Kompetenzen, die Sie nach der Ausbildung beherrschen
| Kompetenzfeld | Was Sie konkret können |
|---------------|------------------------|
| **Methodenkompetenz** | Systemische Werkzeuge gezielt einsetzen, statt Rezepte abzuarbeiten |
| **Prozesskompetenz** | Agil denken, Muster und Dynamiken erkennen |
| **Selbstkompetenz** | Die eigene Wirkung als Berater*innen-Persönlichkeit reflektieren und steuern |
| **Systemisches Verständnis** | Zwischen Organisation, Team und Individuum unterscheiden und passend intervenieren |
Der Unterschied zu reinen Rezepturen: **Theorien helfen Ihnen, besser zu denken – sie sind deskriptiv, nicht instruktiv.** Sie entwickeln einen eigenen Blick auf komplexe Situationen, statt vorgefertigte Lösungen anzuwenden.
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## Warum sich die Investition für Ihre Organisation lohnt
1. **Weniger Reibungsverluste**: Wer die unterschiedlichen Systemlogiken versteht, vermeidet kostspielige Fehlinterventionen bei Fusionen, Restrukturierungen oder Führungswechseln.
2. **Nachhaltigere Veränderungen**: Die Ausbildung verbindet Theorie kontinuierlich mit praktischer Anwendung an echten Herausforderungen aus Ihrem beruflichen Alltag – das Gelernte ist sofort einsetzbar.
3. **Qualifizierte interne Expertise**: Statt externe Beratung für jeden Change-Prozess einzukaufen, bauen Sie fundierte Kompetenz im eigenen Haus auf.
4. **Lernen UND Verlernen**: Die Ausbildung befähigt dazu, alte Muster aufzubrechen und bestehende Annahmen zu hinterfragen – eine Kernkompetenz für Organisationen in permanenter Veränderung.
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## Unser Fundament
Die Ausbildung steht auf drei Säulen:
- **Soziologische Systemtheorie** nach Luhmann (Kühl, Simon u.a.)
- **Klassische, praxiserprobte Change-Modelle & Tools**
- **Systemisches Menschenbild** mit der Überzeugung: *Die Wirkung entsteht in den Händen der Berater*innen-Persönlichkeit*
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**Fazit**: Diese Ausbildung macht Sie nicht zum Rezept-Anwender, sondern zum systemisch denkenden Profi, der komplexe Veränderungsprozesse versteht, begleitet und wirksam gestaltet.