Protokoll #32405

ID32405
Zeitstempel2026-01-15 17:39:52.095709
Clientweb-chat
IP145.224.73.93
Modellclaude-opus-4-5-20251101
Statuscompleted
Tokens3,916 (Input: 3,423, Output: 493)
Dauer12398 ms
Request-Zeit2026-01-15 17:39:52.095709
Response-Zeit2026-01-15 17:40:05.382660

Request

=== SYSTEM ===


## Ausgabeformat: LinkedIn-Beitrag

Befolge diese Struktur-Vorgaben exakt:

ausgabe:
  format: text
  max_zeichen: 2800
  hinweis: reiner Text ohne HTML
aufbau:
  hook: erster Satz muss stoppen - Frage, Beobachtung oder provokante These
  spannung: nach 2-3 Zeilen Zeilenumbruch fuer Lesbarkeit
  hauptteil: 1 klarer Gedanke, keine Aufzaehlung von 5 Punkten
  schluss: offene Frage oder Einladung zur Diskussion
stil:
  tonalitaet: persoenlich, reflektiert, nicht belehrend
  ich_perspektive: erlaubt und erwuenscht
  fachbegriffe: sparsam, nur wenn noetig
  emojis: maximal 1-2, dezent
verboten:
- Clickbait-Formulierungen
- Aufzaehlungen mit Raketen-Emojis
- Selbstbeweihraecherung
- Hashtag-Spam
hashtags:
  anzahl: 3-5 am Ende
  stil: relevant, nicht generisch
ziel: Denkanstoesse geben, nicht verkaufen


Schreibstil (Cary LinkedIn): Ton: sachlich-bestimmt mit persönlicher Fundierung. Perspektive: Ich-Erfahrung für Praxisbezug, Du-Ansprache bei Call-to-Action.

=== USER ===
Kontext aus den Dokumenten:

[Quelle 1: /var/www/nextcloud/data/root/files/Documents/ausbildung_systemisch-change/Change Ausbildung_Modul 1_Lernunterlagen.pdf] (These, erklärt)
Individuelles Verhalten im 
Team
Beobachtung: 
Es gibt einen Sündenbock im Team, 
an dem sich wiederholt Konflikte 
entzünden
„Wenn Du Dich änderst, würden 
wir besser zusammenarbeiten!“ 
Diagnose/Ableitung: 
Der schwierige Mitarbeiter muss sich 
ändern
Maßnahme: 
Coaching für den/die Mitarbeiter_in
Teams & Schnittstellen
Beobachtung: 
Abstimmungsprozesse zwischen zwei 
Teams funktionieren nicht, jedes Team 
gibt dem anderen daran die Schuld
„Bekommt endlich die 
Zusammenarbeit zwischen 
Euren Teams in den Griff!“ 
Diagnose/Ableitung: 
Konflikte an der Schnittstelle zweier 
Teams 
Maßnahme: 
Konfliktmoderation zwischen den 
Teams
Individuelles Verhalten in der 
Organisation
Beobachtung: 
Die Mitarbeitenden bearbeiten nur die 
eigenen Aufgaben und übernehmen 
darüber hinaus wenig Verantwortung 
„Schaut doch endlich mal 
über den Tellerrand!“ 
Diagnose/Ableitung: 
Unsere Mitarbeiter denken & handeln 
nicht unternehmerisch genug, ihre 
Haltung muss sich ändern
Maßnahme: 
Kulturprozess mit dem Motto „Ich für 
alle“ & Training für Mitarbeitende 
„Unternehmerisch Denken & handeln“
Hypothese/Ableitung: 
Das Zielsystem der Organisation 
belohnt die individuelle 
Zielerreichung
Maßnahme: 
Anpassung des Zielsystems, 
eingeordnet durch begleitende 
Kommunikation
Hypothese/Ableitung: 
Die Ursache liegt in der 
Teamdynamik; das Team konstelliert 
die Sündenbockdynamik gemeinsam
Hypothese/Ableitung: 
Nach Einführung der Matrix-Org. 
wurden keine Meetings & Prozesse 
für das Verhandeln von konfliktären 
Interessen gebaut
Maßnahme: 
Teamentwicklung mit dem Fokus:
- Wie stellt ihr die Situation 
gemeinsam her?
- Was ist der Beitrag jedes Einzelnen?
Maßnahme: 
Im gesamten Bereich Meetings, 
Informationswege und Prozesse 
einführen, die Raum für das 
Verhandeln unterschiedlicher 
Interessen geben
MODUL 1 – FUNDAMENT LEGEN
Die Wahl der Interventionsebene 
macht einen entscheidenden 
Unterschied

---

[Quelle 2: /var/www/nextcloud/data/root/files/Documents/ausbildung_systemisches-coaching/Booklet_SystemikFragen_RELAUNCH2026.pdf] (These, erklärt)
Begreifen wir alle Kommunikation als dynamischen Prozess von Be-
ziehungsbeiträgen, die immer gleichzeitig Ursache und Wirkung sind, 
können wir im Coaching solche zirkulären Prozesse unterbrechen und 
zieldienlich mit unseren Klientinnen bearbeiten. Dafür gilt es, Klarheit 
über einzelne Komponenten zu gewinnen, Handlungsmöglichkeiten 
zu schaffen, wo vorher keine waren, und mögliche systemische Auswir-
kungen im Innen und Außen zu berücksichtigen. Wie das geht? Durch 
Fragen. ICH KANN NIEMANDEM ETWAS LEHREN,
ICH KANN SIE NUR ZUM DENKEN BRINGEN. Sokrates
DÜRFEN WIR VORSTELLEN
29

---

[Quelle 3: /var/www/nextcloud/data/root/files/Documents/ausbildung_systemisches-coaching/Booklet_GrundlagenHaltung_RELAUNCH2026.pdf] (These, erklärt)
­bewährten Modellen, u.a. aus den genannten Bereichen, aber auch 
maßgeschneiderte Kombinationen und Kreationen des jeweiligen 
Coaches. Das Wissen um bewährte Techniken, ihre Wirkmechanismen 
und die eigene Erfahrung helfen dabei, situativ stimmige Methoden zu 
entwickeln, die für den Klienten hilfreich sind und sich für den Coach 
authentisch anfühlen. Gemein haben alle diese Vorgehensweisen die Fokussierung auf Lö-
sungen, die Aktivierung von Ressourcen und eine Blickwinkelverän-
derung oder -erweiterung für den Klienten und sein eigenes Erleben. Ergänzend dazu möchten wir hier festhalten, dass Coaching nur und 
ausschließlich dann wirken kann, wenn Freiwilligkeit und Verände-
rungsmotivation vorhanden sind. Wer sich nicht verändern möchte, 
hat für die Nicht-Veränderung immer (mindestens) einen guten Grund. Diesen gilt es uneingeschränkt zu wertschätzen, auch wenn wir ihn 
vielleicht nicht sehen oder verstehen. Sind Klienten aus freien Stücken 
bei uns im Coaching und wollen eine Veränderung wirklich, sind auch 
»Fehler« von uns als Coach in aller Regel kein Beinbruch. Der Klient 
wird seinen Weg zur Lösung trotzdem suchen und finden, dafür ist er 
ja da. Wir sollten dabei nur nicht allzu sehr im Weg stehen, sondern 
ihn so gut wie möglich bei seinem Such- und Findungsprozess unter-
stützen. 
5. DER RAHMEN UND DER RAHMEN IM RAHMEN
Für diesen Such- und Findungsprozess bieten wir dem Klienten einen 
adäquaten Rahmen. Wenn wir allgemein über den »Rahmen von Coa-
ching« sprechen, meinen wir das große Ganze: Coaching ist generell 
eine zeitlich begrenzte Begleitung. Begrenzt auf eine einzige Sitzung, 
mehrere Sitzungen über beispielsweise ein Jahr, immer mal wieder eine 
Sitzung in unregelmäßigen Abständen – eben ganz so, wie es für den 
Klienten und sein Thema passend ist. Dafür bieten verschiedene Coa-
ches individuelle Modelle und Formate an. Ein Workshop-Format zum 
Beispiel, also intensives Coaching an einem halben, einem oder sogar 
mehreren aufeinander folgenden Tagen.

---

[Quelle 4: /var/www/nextcloud/data/root/files/Documents/Lernunterlagen_Teamcoach-Ausbildung-2026_extrakt_auftragsklaerung.pdf] (Beispiel, instruct)
Ein paar hilfreiche Einstiegsfragen
Was soll durch meine 
Intervention im Team erreicht 
werden? Teambuilding oder 
Erhöhung der produktiven 
Zusammenarbeit 
(Teamcoaching)?
Wie viel oder wie wenig 
Struktur braucht die 
Gruppe? Eher Training / 
Psychoedukation oder 
eher Selbstent-
faltung?
Wozu genau soll 
das Team befähigt 
werden? Was soll 
hinterher anders / 
besser sein 
als jetzt?
Was ist das 
Anliegen?
Gab es 
möglicherweise 
einen konkreten 
Auslöser?
Schärfe deine Sinne und Antennen für verdeckte und unklare Aufträge!
Und frage dich ehrlich: Was wäre ein guter Grund, diesen Auftrag abzulehnen?
AUSBILDUNG ZUM/ZUR SYSTEMISCHEN TEAMCOACH & TEAMENTWICKLER*IN

---

[Quelle 5: /var/www/nextcloud/data/root/files/Documents/ausbildung_systemisches-coaching/Booklet_ProblemeLoesungen_RELAUNCH2026.pdf] (These, instruct)
Natürlich ist nicht jede Idee für jede Coach-Klienten-Kombination ge-
eignet. Auch Rapport, Authentizität (Fühlst du dich als Coach wohl 
mit der Frage?) und der jeweilige thematische Kontext sind selbstver-
ständlich zu bedenken. Gleichzeitig fördern ungewöhnliche Fragen 
manchmal ungewöhnliche Lösungen zu Tage. Wir wünschen dir Mut 
und Freude beim Ausprobieren!
4.  
FÜR UNTERWEGS 
A. ÜBUNGSBEISPIELE FÜR PEERGROUPS & CO.
Wir können dir und euch an dieser Stelle nur ans Herz legen die drei 
»großen« Interventionen – Logische Ebenen, Mentorentechnik und Ex-
pertenbefragung – in Peergroups zu üben. Jeder von euch sollte min-
destens einmal jede der Interventionen selbst gecoacht haben und bei 
ihrer Anwendung Klient gewesen sein. Diese Perspektivwechsel sind 
aus unserer Erfahrung enorm wertvoll.
Big Three
Siehe oben. Damit die genannten drei Interventionen bzw. ihre 
Wirkelemente und elementaren Absichten später auch in Ausschnit-
ten (»Schnipseln«) verwendet werden können, gilt es, diese zu üben, 
üben, üben… Mit ihnen im Gepäck seid ihr schon jetzt super ausgerüs-
tet, für eine Vielzahl von Themen und Anliegen, mit denen Klienten so 
kommen. 
So tun als ob
Ob mit Probeklienten, Freiwilligen aus dem Freundeskreis, Fami-
lienmitgliedern oder in der Peergroup: Kreiere für einen gewünschten 
Zielzustand einen Als-ob-Rahmen, bei dem alle fünf Sinne einbezogen 
werden. Lass für dein Gegenüber das Bild so klar wie möglich werden. 
Im Nachgang hol dir Feedback, was für die Vorstellung hilfreich war, 
was vielleicht irritiert hat und was noch möglich gewesen wäre.
Ausnahmen von Problemen finden
Der Fokus auf Zeiten, in denen ein Problem nicht oder weniger 
vorhanden war, kann vielseitig in Peergroups geübt werden: So kann 
der Coach z.B. den Problembericht des Klienten unterbrechen und di-
rekt nach diesen Zeiten fragen. Wie wirkt das auf den Klienten? Was 
bemerkt der Beobachter bei dieser »direkten« Methode?
SCHLUSSGEDANKEN
92

---

Frage: erkläre teamcoaching

Response

Die Frage, die mich gerade beschäftigt:

Warum scheitern so viele Team-Interventionen, obwohl alle Beteiligten es gut meinen?

Ich beobachte ein Muster. Ein Team hat Konflikte. Die Diagnose: Der schwierige Mitarbeiter muss sich ändern. Die Maßnahme: Coaching für diese eine Person.

Klingt logisch. Ist aber oft der falsche Hebel.

Systemisches Teamcoaching denkt anders. Es fragt nicht: Wer ist schuld? Sondern: Wie stellt das Team diese Situation gemeinsam her? Was ist der Beitrag jedes Einzelnen zur Dynamik?

Das ist unbequem. Weil plötzlich alle Teil des Problems sind – und Teil der Lösung sein können.

Ein konkretes Beispiel: Zwei Teams geben sich gegenseitig die Schuld für schlechte Abstimmung. Der erste Reflex: Konfliktmoderation zwischen den Teams. Der systemische Blick: Nach der Einführung der Matrix-Organisation wurden keine Strukturen gebaut, um unterschiedliche Interessen zu verhandeln. Das Problem liegt nicht in den Menschen. Es liegt im fehlenden Rahmen.

Die Wahl der Interventionsebene macht den entscheidenden Unterschied.

Gutes Teamcoaching beginnt deshalb mit scharfen Fragen an den Auftraggeber: Was soll hinterher anders sein als jetzt? Geht es um Teambuilding oder um produktive Zusammenarbeit? Und ehrlich: Was wäre ein guter Grund, diesen Auftrag abzulehnen?

Denn manchmal ist das Problem nicht das Team. Sondern das System drumherum.

Was ist eure Erfahrung – wann habt ihr erlebt, dass die Intervention am falschen Hebel ansetzte?

#Teamcoaching #SystemischeDenken #Organisationsentwicklung #Leadership
← Vorheriger Zur Liste Nächster →