Protokoll #18952

ID18952
Zeitstempel2025-12-26 23:03:31.684434
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Modellclaude-sonnet-4-20250514
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Sollten wir \njemanden übersehen haben, so bitten wir den Copyright-Inhaber, sich mit uns in Verbindung zu setzen.\nUNTERWEGS IN DER PRAXIS\n1.\t Zweig-Tool: Ausnahmen finden.................................................................................54\n2.\tStamm-Tool für die Auftragsklärung: Zielzustand erforschen.............58\n3.\tExtra-Tool: Logische Ebenen........................................................................................ 61\n4.\tExtra-Tool: Mentorentechnik........................................................................................72\n5.\tExtra-Tool: Expertenbefragung................................................................................. 80\nSCHLUSSGEDANKEN\n1.\t Das Modul in 7 Sätzen.......................................................................................................88\n2.\tDu solltest jetzt beantworten können...................................................................89\n3.\tBlick über den Te\n\n--- Seite 8 ---\nDÜRFEN WIR VORSTELLEN – EIN GLAS!\n»Die Lösung des Problems des Lebens, das du im Leben siehst, ist eine \nArt zu leben, die das Problemhafte zum Verschwinden bringt. Dass \ndas Leben problematisch ist, heißt, dass dein Leben nicht in die Form \ndes Lebens passt. Du musst dann dein Leben verändern, und passt es \nin die Form, dann verschwindet das Problematische.«\nDamit ist die Lösung aller Probleme, die uns im Leben so begegnen, \neigentlich klar und es ist alles gesagt. Wir könnten dieses Kapitel also \neigentlich gleich an dieser Stelle abschließen. Der Ratschlag des Her-\nren Wittgenstein, seines Zeichens einer der bedeutendsten Philoso-\nphen des 20. Jahrhunderts, ist eigentlich in Sachen Präzision und All-\ngemeingültigkeit kaum zu übertreffen. \nNa gut. Vielleicht gibt es doch noch ein paar Worte mehr zu verlieren, \nüber die beiden in unserem Sprachgebrauch so prominenten Vertre-\nter »Problem« und »Lösung«. Zu uns ins Coaching kommen tagtäg-\nlich Menschen, die entweder ein Problem lösen oder es zumindest los \nwerden möchten. Nochmals der Vollständigkeit halber erwähnt: Auch \nwenn ein Coaching, das vom Coachee aus potenzialorientierten (»Im \nJob läuft es super, jetzt möchte ich die nächste Karrierestufe erklim-\nmen!«) oder prophylaktischen (»Gerade passt es gut mit dem hohen \nArbeitspensum. Wenn es aber noch ein Jahr so weitergeht, dann wird \nes sicher kritisch.«) Gründen in Anspruch genommen wird, sprechen \nwir der Einfachheit halber bei diesen Anlässen von einem »Problem«, \nbzw.\n\n--- Seite 9 ---\nerste Schritt in eine endlich frei gestaltbare Zukunft«, »ein absoluter \nGesichtsverlust« oder ein »Geschenk des Himmels« ist – oder vielleicht \nsogar alles gleichzeitig oder nacheinander - kann nur der jeweilige \nMensch für sich festlegen. \nDieser Mensch möchte in dem Zusammenhang vielleicht auch gar \nnicht von einem »Problem« sprechen. Vielleicht ist es für ihn eine Her-\nausforderung, eine Chance, eine Katastrophe, der Worst Case, ein The-\nma, ein Schritt, den es zu gehen oder ein »Ding«, das es anzuschauen \ngilt. Vielleicht hat er oder ein Teil von ihm, auch (unbewusst) Angst vor \neiner Lösung, die ihm vielleicht etwas nimmt, was er ganz dringend \nbraucht. So könnte es für sein System wichtig sein, dass er sein Pro-\nblem als Katastrophe wahrnimmt, und diese erst mal noch eine Zeit \nlang bleiben darf. Denn: Katastrophen können eine ausgezeichnete in-\nnere Rechtfertigung sein, endlich auch mal traurig sein zu dürfen und \nsich Zeit für sich selbst zu nehmen. Und überhaupt: Würde es eine so \neinfache Lösung geben, wäre er ja vielleicht gar nicht im Coaching! Er \nbraucht möglicherweise einen Plan, Ideen, eine To-Do-Liste, Skills oder \neinfach ein »Etwas«, das »hilft«. \nVersuchen wir, diese scheinbar so eindeutigen Begriffe aus Klienten-\nsicht, also der Sicht des »Betroffenen« zu fassen, wird schnell klar, was \nwir im letzten Modul schon näher erforscht haben: Dieselben Wor-\nte haben für verschiedene Menschen verschiedenste Bedeutungen. \nNachfolgend blicken wir aus systemischer \n\n--- Seite 10 ---\ngung, muss erst zum Problem »erklärt« werden. Ein Problem ist damit \nkein objektives Ding, sondern ein Kommunikationsmuster, das (sozial) \nkonstruiert wird. Verändert sich die Kommunikation im jeweiligen Pro-\nblemsystem, kann sich das Problem verändern und \/ oder lösen. Des-\nwegen ist es unsere Aufgabe als Coach, Unterschiede herauszuarbei-\nten, die für unsere Klienten neue Problemsichten und damit auch neue \nKommunikation rund um das Problem ermöglichen. \nPROBLEMERZEUGUNG\nSchlippe und Schweitzer schreiben, dass ein Problem etwas ist, »…das \nvon jemandem einerseits als unerwünschter und veränderungsbedürf-\ntiger Zustand angesehen wird, andererseits aber auch prinzipiell verän-\nderbar«. Damit unterscheidet sich in dieser Definition ein Problem von \nPech, Unglück oder Schicksal dadurch, dass irgendjemand glaubt, der \nunerwünschte Zustand sei prinzipiell irgendwie veränderbar. (Schlippe \n& Schweitzer, 2009, 2019) S.31) Beide Autoren legen ab Seite 32 folgen-\nden, hier leicht gekürzten, Prozess der Problemerzeugung dar:\nProblementdeckung \/ Problemerfindung\nEin oder mehrere Beobachter kommen beim Beobachten (von \nanderen Personen oder sich selbst) zu dem Schluss »Hier ist et-\nwas nicht in Ordnung«.\n»\t\nEin Angestellter will befördert werden, schafft es aber \n(noch) nicht.\nEntstehung eines problemdeterminierten Kommunikations-\nsystems Problementdeckung \/ Problemerfindung\nDie Idee des »nicht in Ordnung seins« verbreitet sich in der Kom-\nmunikation mit anderen Menschen. Das Problem wi\n\n--- Seite 11 ---\nProblemerklärung\nEs wird eine »Erklärung« für das Problem gesucht, gefunden und \nausgehandelt, die so plausibel ist, dass sie überlebt und dabei \nanderseits keinen gangbaren Aus- und Lösungsweg anbietet.\n»\t\nDer Angestellte muss ein Versagen also zum Beispiel gene-\nralisieren: Er hat schon »immer versagt«, »sein Vater hat ihm \ndas schon immer prophezeit« und »so ist er eben nun mal«.\nProblemstabilisierendes Handeln\nDie Problem-Beteiligten verhalten sich dauerhaft so, als ob es \nkeinen Weg aus dem Problem gibt, bzw. die Lösung in der Hand \neines anderen liege.\n»\t\nDa das persönliche Versagen des Angestellten eine (gefühl-\nte) Tatsache ist, kann er an dieser auch nichts ändern. Der \nDruck, den dieses »Wissen« aufbaut, einhergehend mit der \nAbwertung der eigenen Person, trägt auch nicht gerade zu \neiner kreativen Lösungsfindung und Handlungsfähigkeit \nbei. Opfererleben und Ausweglosigkeit, die sich immer wei-\nter selbst bestätigen, prägen bald das (selbst konstruierte) \nErleben. \nIST VERSUS SOLL\nAus hypnosystemischer Sicht werden Probleme auch als »Lösungsver-\nsuche mit einem hohen Preis« betrachtet, die durch eine Ist-Soll-Dis-\nkrepanz in der Wahrnehmung entstehen. Es kann also kein Problem \nerlebt werden, ohne eine Zielversion aufgebaut zu haben, von der ein \ngelebter Ist-Zustand abweicht (Schmidt, Einführung in die hypnosys-\ntemische Therapie und Beratung, 2005 \/ 2018). Wir haben Angst, (»Ist«) \nmöchten uns jedoch gerne sicher fühlen (»Soll«). Wir sind Single, (»Ist«) \nwünschen\n\n--- Seite 12 ---\nGunter Schmidt bezeichnet Probleme auch als Symptome oder Kon-\nflikte, die Informationen über Bedürfnis und Beziehungssehnsüchte \nenthalten – sie sind also unbewusste und kreative Versuche der Kon-\nfliktlösung. Wissen wir um diese Kompetenzen, können wir dieselben \nAuswirkungen auf einer bewussten Ebene herstellen, ohne den Preis \nder Symptomatik zu bezahlen.\nEs ist nicht an uns als Coaches, das Problem zu verstehen. Das kön-\nnen wir sowieso nicht. Wenn es überhaupt irgendetwas zu verstehen \ngibt, für uns als Coaches, dann allenfalls die Prozesse, die zu einem ge-\nwünschten Lösungserleben beitragen können.\n2.  \nPROBLEME SIND LÖSUNGEN IN TARNKLEIDUN... [TRUNCATED-311725e1af4d4268]",
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