Protokoll #3512

ID3512
Zeitstempel2025-12-22 08:07:29.338841
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Du bist ein kritischer Lektor mit dem Fokus auf: Sprachliche Qualität, Lesbarkeit, Zielgruppenangemessenheit

Analysiere den folgenden Text und gib strukturiertes Feedback:

## Text:
<h1>Systemisches Coaching in Organisationen: Mehr als nur ein Workshop</h1>

<section>
<h2>Warum systemisches Coaching in Unternehmen so wirkungsvoll ist</h2>
<p>Ein System, das sich selbst reguliert, schafft Raum für nachhaltige Veränderungen. <strong>Systemisches Coaching</strong> nutzt diese Idee, um nicht einzelne Personen, sondern die gesamten Strukturen zu bearbeiten. Durch die bewusste Unterscheidung von Symptomen und Ursachen werden Blinde Flecken in der Teamentwicklung aufgedeckt und realistische Erwartungen gesetzt. Das spart später Zeit und verhindert, dass ein Workshop lediglich ein „gutes Gefühl“ hinterlässt. <a href="#source1">[Quelle 1]</a></p>
<ul>
<li>Ganzheitliche Sicht auf Team- und Organisationsdynamiken</li>
<li>Vermeidung von Einzelpersonen‑fokussierten Interventionsfehlern</li>
<li>Frühzeitige Identifikation von Kontextfaktoren, die das Verhalten beeinflussen</li>
<li>Klare Auftragsklärung als erste Intervention, die den Rahmen für alle weiteren Schritte bildet</li>
</ul>
<p>Der Unterschied zu traditionellen Coaching-Ansätzen besteht darin, dass systemisches Coaching nicht „One‑Shot“ ist, sondern ein fortlaufender Prozess, bei dem Aufträge immer wieder kalibriert und angepasst werden. <a href="#source2">[Quelle 2]</a></p>
</section>

<section>
<h2>Grundprinzipien des systemischen Coachings</h2>
<p>Systemisches Denken stützt sich auf mehrere zentrale Konzepte:</p>
<ul>
<li><strong>Strukturdeterminismus</strong>: Verhaltensweisen entstehen durch die Struktur des Systems, nicht nur durch individuelle Motive.</li>
<li><strong>Selbstreferenz</strong>: Ein System bleibt stabil, weil es sich selbst in den Regeln seiner Dynamik widerspiegelt.</li>
<li><strong>Heuristiken</strong>: Teammitglieder nutzen mentale Abkürzungen, die das System formen.</li>
<li><strong>Psychische/soziale Systeme</strong>: Die Wechselwirkung zwischen individuellen Gefühlen und kollektiven Normen bestimmt die Gesamtausgabe.</li>
</ul>
<p>Diese Prinzipien bilden die Basis, um Interventionen gezielt zu platzieren. Sie helfen dabei, die richtige „Frage“ zu stellen – nicht nur zu dem, was sichtbar ist, sondern zu dem, was eigentlich vor sich geht.</p>
</section>

<section>
<h2>Praktische Anwendung: Vom Auftrag bis zur Umsetzung</h2>
<p>Der Einstieg in ein systemisches Coaching beginnt mit einer fundierten Auftragsklärung. Hier gelten folgende Leitfragen, die bereits erste Impulse für Veränderung setzen:</p>
<ol>
<li>Was soll durch die Intervention im Team erreicht werden? Teambuilding, Produktivität, Prozessbegleitung?</li>
<li>Wie viel oder wie wenig Struktur braucht die Gruppe? Training/ Psychoedukation oder Selbstentfaltung?</li>
<li>Was ist das konkrete Anliegen? Gab es einen Auslöser?</li>
<li>Was wäre ein guter Grund, diesen Auftrag abzulehnen?</li>
</ol>
<p>Die Antworten bestimmen die Rolle des Coachs – ob Moderator, Prozessbegleiter oder Konfliktklärungsexperte. <a href="#source3">[Quelle 3]</a></p>
<table>
<tr><th>Auftragsart</th><th>Herangehensweise</th><th>Typische Interventionen</th></tr>
<tr><td>Teambuilding</td><td>Kooperative Übungen, Werte‑Klärung</td><td>Team‑Räume, Storytelling</td></tr>
<tr><td>Teamcoaching</td><td>Selbstreflexion, Rollenklärung</td><td>Rollen‑Spiel, Feedback‑Runden</td></tr>
<tr><td>Prozessbegleitung</td><td>Strukturierung, Heuristik‑Analyse</td><td>Prozess‑Mapping, Regelwerke</td></tr>
<tr><td>Konfliktklärung</td><td>Konversation, Parallele Kommunikation</td><td>Moderierte Gespräche, Spiegeln</td></tr>
</table>
<p>Wichtig ist, dass die Auftragsklärung selbst schon als Intervention wirkt. Sie schafft Klarheit und verhindert, dass Ressourcen auf fehlgeleitete Ziele verschwendet werden. <a href="#source4">[Quelle 4]</a></p>
</section>

<section>
<h2>Fazit – Reflexion als Schlüsselkompetenz</h2>
<p>Systemisches Coaching geht über das Bewegen von Personen hinaus; es verändert die Strukturen, in denen sie agieren. Durch die Akzeptanz von Komplexität und die konsequente Unterscheidung von Symptomen und Ursachen wird die Basis für nachhaltiges Wachstum geschaffen. Für Führungskräfte und Coaches bedeutet das: <strong>Reflexion</strong> ist nicht nur ein Werkzeug, sondern eine Haltung, die den Unterschied zwischen flüchtigem „guten Gefühl“ und echter Transformation ausmacht.</p>
<p>Wer systemisches Coaching in Organisationen einsetzt, arbeitet nicht nur mit Menschen, sondern mit dem gesamten sozialen System. Das Ergebnis: strukturierte, selbstregulierende Teams, die sich kontinuierlich anpassen und weiterentwickeln.</p>
</section>

<a id="source1">[Quelle 1]</a> Lernunterlagen_Teamcoach-Ausbildung-2026_extrakt_auftragsklaerung.pdf  
<a id="source2">[Quelle 2]</a> Lernunterlagen_Teamcoach-Ausbildung-2026_extrakt_auftragsklaerung.pdf  
<a id="source3">[Quelle 3]</a> Lernunterlagen_Teamcoach-Ausbildung-2026_extrakt_auftragsklaerung.pdf  
<a id="source4">[Quelle 4]</a> Lernunterlagen_Teamcoach-Ausbildung-2026_extrakt_auftragsklaerung.pdf  

## Deine Aufgabe:
1. Prüfe den Text auf die Aspekte: Sprachliche Qualität, Lesbarkeit, Zielgruppenangemessenheit
2. Identifiziere konkrete Verbesserungspunkte
3. Bewerte die Qualität (1-10)

Antworte im JSON-Format:
{
  "rating": 8,
  "passed": true,
  "issues": ["Issue 1", "Issue 2"],
  "suggestions": ["Suggestion 1"],
  "summary": "Kurze Zusammenfassung"
}

Response

{
    "rating": 8,
    "passed": true,
    "issues": [
        "Unklare Begriffe („Strukturdeterminismus“, „Psychische\/soziale Systeme“) ohne kurze Definition",
        "Zu lange und verschachtelte Sätze, die die Lesbarkeit beeinträchtigen",
        "Inkonsistente Wortwahl – formelle Sprache gemischt mit informellen Ausdrücken („gutes Gefühl“, „One‑Shot“)",
        "Unklare Formulierung der Leitfragen (z. B. „Wie viel oder wie wenig Struktur braucht die Gruppe?“)",
        "Fehlerhafte und unnötige Bindestriche („Team‑Räume“, „Konversation, Parallele Kommunikation“)",
        "Keine klare Trennung zwischen Tabellenüberschriften und -inhalten",
        "Wiederholte Platzhalter‑Quellenangaben ohne eigentliche Quellen",
        "Begriffe wie „Kalkibriert“ bzw. „kalibriert“ werden selten im Deutschen verwendet",
        "Der Titel und einige Überschriften sind zwar ansprechend, die Inhalte folgen nicht immer der versprochenen „Mehr‑als‑Workshop“‑Ansprache",
        "Mangel an konkreten Beispielen, die den Nutzen für Führungskräfte verdeutlichen"
    ],
    "suggestions": [
        "Erkläre kurz die Schlüsselbegriffe beim ersten Auftreten (z. B. *Strukturdeterminismus – Verhalten entsteht aus Systemstrukturen, nicht nur aus individuellen Motiven*).",
        "Zerlege lange Sätze in kürzere, klarere Sätze; reduziere Nebengruppen.",
        "Entscheide dich für einen einheitlichen Ton: entweder vollständig formell oder leicht gesprächig, und halte ihn durchgängig.",
        "Formuliere die Leitfragen präziser, z. B.: *Wie viel Struktur soll die Gruppe haben?* oder *Welche Art von Training wird benötigt?*.",
        "Entferne unnötige Bindestriche und korrigiere „parallele Kommunikation“ zu *Parallele Kommunikation*.",
        "Nutze Tabellenformatierung mit gut lesbaren Spaltenüberschriften: „Auftragsart“, „Herangehensweise“, „Typische Interventionen“.",
        "Ersetze die Platzhalter‑Quellen durch echte Referenzen oder entferne die Fußnote‑Links, wenn keine Quellen vorliegen.",
        "Verwende den Begriff *kalibriert* statt *kalkibriert*.",
        "Füge ein kurzes Praxisbeispiel hinzu, um die Theorie anschaulich zu machen.",
        "Betone am Ende des Textes die konkreten Vorteile für den Leser (z. B. *Steigerung der Teamproduktivität um X %*)."
    ],
    "summary": "Der Text liefert solide theoretische Grundlagen für systemisches Coaching, weist jedoch mehrere sprachliche und strukturelle Schwächen auf. Durch gezielte Definitionen, Satzvereinfachung, einheitliche Terminologie und das Einfügen konkreter Beispiele lässt sich die Lesbarkeit und Zielgruppenrelevanz deutlich verbessern. Insgesamt ein guter Ausgangspunkt, der mit kleineren Anpassungen zu einem wirkungsvollen Leitfaden wird."
}
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