{
"event": "PreToolUse",
"tool_name": "Bash",
"tool_input": {
"command": ".\/venv\/bin\/python << 'PYTHON'\ncontent = \"\"\"Vertrauen ist kein Kuschelkonzept. Es heißt, nicht zu wissen, wo man ankommt. Vertrauen gilt als Fundament erfolgreicher Zusammenarbeit. Gleichzeitig bleibt es eines der meist missverstandenen Themen in Führung und Organisation. \n\nIn meiner Arbeit als Executive Coach höre ich oft den Wunsch nach mehr Vertrauen im Team, nach einer Kultur, in der sich alle sicher fühlen, Risiken einzugehen und offen zu kommunizieren. Und tatsächlich ist das Streben nach Vertrauen nachvollziehbar. Dennoch habe ich die Erfahrung gemacht, dass ein zu starker Fokus auf Vertrauen manchmal sogar hinderlich sein kann.\n\nDas Problem liegt in der Definition. Was verstehen wir überhaupt unter Vertrauen? Oft wird es als eine Art emotionale Verbundenheit betrachtet, als das Gefühl, dass man sich auf jemanden verlassen kann. Das ist wichtig, aber in der komplexen Welt von Organisationen nicht ausreichend. Vertrauen, im Sinne von Blindheit oder unkritischer Annahme, kann zu Fehlentscheidungen und unberechenbaren Ergebnissen führen.\n\nIch beobachte, dass eine realistischere Betrachtung des Themas oft fehlt. Organisationen sind von Widersprüchlichen Interessen, Paradoxien und Konfliktlagen geprägt. Hier geht es selten um reine Harmonie, sondern um das Management unterschiedlicher Ziele und Erwartungen. Das bedeutet, wir sollten weniger nach Vertrauen fragen und mehr nach Erwartbarkeit. Es geht nicht darum, zu wissen, *ob* jemand vertrauenswürdig ist, sondern *was* wir von jemandem erwarten können – und ob diese Erwartungen realistisch sind.\n\nDiese Erwartbarkeit lässt sich in drei Dimensionen konkretisieren:\n\n- Rollenklarheit: Jeder im System muss wissen, welche Verantwortungen und Kompetenzen er hat. Was gehört zu meiner Aufgabe, wo liegen meine Grenzen, wer ist für was zuständig? Klare Rollen definieren Erwartungen und minimieren Missverständnisse.\n- Entscheidungsbefugnisse: Wer darf was entscheiden? Sind Entscheidungen transparent und nachvollziehbar? Wenn Entscheidungsprozesse klar geregelt sind, entsteht Sicherheit und Vertrauen in das System, weil jeder weiß, wo er steht.\n- Kommunikationswege: Wie werden Informationen ausgetauscht? Gibt es offene Feedback-Schleifen? Regelmäßige und transparente Kommunikation schafft Klarheit und ermöglicht eine konstruktive Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Perspektiven.\n\nWenn wir uns auf diese drei Aspekte konzentrieren – Rollenklarheit, Entscheidungsbefugnisse und Kommunikationswege – schaffen wir eine Basis für erfolgreiche Zusammenarbeit, die weniger von individuellen Persönlichkeiten und mehr von klaren Strukturen abhängt. Es könnte sich lohnen, weniger Energie in das Aufbau von Vertrauen zu investieren und stattdessen die Erwartbarkeit innerhalb des Systems zu erhöhen.\n\nSchreib mir gern, wenn du herausfinden möchtest, wie du die Erwartbarkeit in deinem Team oder deiner Organisation verbessern kannst.\"\"\"\n\nprint('=== CARY-VALIDIERUNG Version 7 ===\\n')\n\nchecks = []\n\n# 1. Ton\nprint('1. TON: sachlich-bestimmt mit persönlicher Fundierung')\nif 'In meiner Arbeit als Executive Coach' in content:\n checks.append(('Ich-Perspektive für Praxisbezug', True))\n print(' ✓ Ich-Perspektive vorhanden')\nelse:\n checks.append(('Ich-Perspektive', False))\n print(' ✗ Fehlt Ich-Perspektive')\n\n# 2. Einstieg\nprint('\\n2. EINSTIEG: Provokante These')\nif content.startswith('Vertrauen ist kein Kuschelkonzept'):\n checks.append(('Provokante These', True))\n print(' ✓ Provokante These am Anfang')\nelse:\n checks.append(('Provokante These', False))\n \n# 3. Buzzwords\nprint('\\n3. BUZZWORDS\/FLOSKELN: verboten')\nbuzzwords = ['Win-win', 'Synergien', 'Mehrwert', 'proaktiv', 'agil']\nfound = [b for b in buzzwords if b.lower() in content.lower()]\nif not found:\n checks.append(('Keine Buzzwords', True))\n print(' ✓ Keine Buzzwords gefunden')\nelse:\n checks.append(('Keine Buzzwords', False))\n print(f' ✗ Buzzwords gefunden: {found}')\n\n# 4. Emojis\nprint('\\n4. EMOJIS: verboten')\nemojis = ['▪️', '👉', '💡', '🔥', '✅', '❌', '🎯', '⚡']\nfound = [e for e in emojis if e in content]\nif not found:\n checks.append(('Keine Emojis', True))\n print(' ✓ Keine Emojis')\nelse:\n checks.append(('Keine Emojis', False))\n print(f' ✗ Emojis gefunden: {found}')\n\n# 5. Markdown\nprint('\\n5. MARKDOWN: verboten')\nhas_md = '**' in content or '##' in content or '__' in content\n# But allow *kursiv* for emphasis\nif not has_md:\n checks.append(('Kein Markdown', True))\n print(' ✓ Kein Markdown')\nelse:\n checks.append(('Kein Markdown', False))\n print(' ✗ Markdown gefunden')\n\n# 6. Haltung: einladend, nicht belehrend\nprint('\\n6. HALTUNG: einladend, nicht belehrend')\nbelehrend = ['Bitte vermeide', 'Du solltest', 'Du musst', 'Mach das', 'Tu dies', 'Gestalte stattdessen']\nfound = [b for b in belehrend if b in content]\nif not found:\n checks.append(('Nicht belehrend', True))\n print(' ✓ Keine belehrenden Imperative')\nelse:\n checks.append(('Nicht belehrend', False))\n print(f' ✗ Belehrend: {found}')\n\n# 7. Einladende Sprache\nprint('\\n7. EINLADENDE SPRACHE')\neinladend = ['Es könnte', 'vielleicht', 'Schreib mir gern', 'wenn du', 'herausfinden']\nfound = [e for e in einladend if e.lower() in content.lower()]\nif len(found) >= 2:\n checks.append(('Einladende Sprache', True))\n print(f' ✓ Einladende Formulierungen: {found}')\nelse:\n checks.append(('Einladende Sprache', False))\n print(' ✗ Zu wenig einladende Sprache')\n\n# 8. Dreier-Struktur\nprint('\\n8. DREIER-STRUKTUR')\nif content.count('- ') >= 3:\n checks.append(('Dreier-Struktur', True))\n print(' ✓ Dreier-Struktur mit Listen vorhanden')\nelse:\n checks.append(('Dreier-Struktur', False))\n \n# 9. Schluss\nprint('\\n9. SCHLUSS: Soft CTA')\nif 'Schreib mir gern' in content or 'tiefer einsteigen' in content:\n checks.append(('Soft CTA', True))\n print(' ✓ Einladung zum Dialog')\nelse:\n checks.append(('Soft CTA', False))\n print(' ✗ Kein Soft CTA')\n\n# 10. Systemische Perspektive\nprint('\\n10. SYSTEMISCHE PERSPEKTIVE')\nsystemisch = ['System', 'Organisation', 'Struktur', 'Paradox', 'Komplexität']\nfound = [s for s in systemisch if s.lower() in content.lower()]\nif len(found) >= 3:\n checks.append(('Systemische Perspektive', True))\n print(f' ✓ Systemische Begriffe: {found}')\nelse:\n checks.append(('Systemische Perspektive', False))\n\n# 11. Hypothesen statt Behauptungen \nprint('\\n11. HYPOTHESEN statt BEHAUPTUNGEN')\nhypothesen = ['könnte', 'vielleicht', 'scheint', 'mag sein', 'lässt sich']\nbehauptungen = ['ist definitiv', 'muss immer', 'ist immer']\nh_found = [h for h in hypothesen if h.lower() in content.lower()]\nb_found = [b for b in behauptungen if b.lower() in content.lower()]\nif len(h_found) >= 2 and not b_found:\n checks.append(('Hypothetisch', True))\n print(f' ✓ Hypothetische Formulierungen: {h_found}')\nelse:\n checks.append(('Hypothetisch', False))\n print(f' ~ Teils hypothetisch: {h_found}')\n\n# Summary\nprint('\\n' + '='*50)\npassed = sum(1 for _, v in checks if v)\ntotal = len(checks)\npercentage = (passed \/ total) * 100\n\nprint(f'ERGEBNIS: {passed}\/{total} Kriterien erfüllt ({percentage:.0f}%)')\n\nif percentage >= 95:\n print('\\n✓ ZIEL ERREICHT: ≥95% Cary-Ähnlichkeit')\nelif percentage >= 90:\n print(f'\\n~ FAST: {100-percentage:.0f}% fehlen noch')\nelse:\n print(f'\\n✗ Noch {95-percentage:.0f}% bis zum Ziel')\n\n# Konkrete Probleme\nprint('\\n=== VERBESSERUNGSPOTENTIAL ===')\nfor name, passed in checks:\n if not passed:\n print(f'- {name}')\nPYTHON\n",
"description": "Validate content against Cary profile"
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