Ontologie (Phase 8)

Ziel

Entitäten und Aussagen werden in ein explizites Weltmodell eingeordnet. Die Ontologie definiert die begriffliche Struktur dessen, was im System existieren darf. Sie schafft semantische Stabilität über einzelne Dokumente hinaus.

Grundprinzip

Ontologie-Klassen

Ontologie-Klassen werden explizit modelliert:

AttributBeschreibung
KlassennameEindeutig, z.B. "Coaching-Methode"
BeschreibungFormale Definition der Klasse
VersionVersioniert und eindeutig identifizierbar

Klassen besitzen keine Textfragmente und keine Dokumentabhängigkeit.

Beispiel-Ontologie (Systemisches Coaching)

Coaching-Konzept
├── Methode (z.B. Auftragsklärung, Zielarbeit)
├── Haltung (z.B. Ressourcenorientierung, Wertschätzung)
├── Intervention (z.B. Skalenfrage, Wunderfrage)
└── Kontext (z.B. Einzelcoaching, Teamcoaching)

Person
├── Coach
├── Klient
└── Auftraggeber

Zuordnung von Entitäten

Stabilität und Erweiterung

Abgrenzung zur Taxonomie

OntologieTaxonomie
Definiert KlassenDefiniert Hierarchien
"Was existiert?""Wie sind Klassen geordnet?"
Keine ist-ein-Beziehungenist-ein, Teil-von, gehört-zu

Abgrenzung zur Semantik

Persistenz

Ergebnisartefakte

Prüfbedingungen für Supervision