3 Absätze zum Thema Interventionen
Auftrag
- ID
- 38
- Status
- critique
- Erstellt
- 2026-01-15 17:24:32
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- Modell
- Claude Opus 4.5
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- 5
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3 Absätze zum Thema Interventionen
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15.01.2026 17:25
In meiner Arbeit mit Führungskräften begegnet mir oft die Frage nach dem richtigen Maß an Intervention im Coachingprozess. Viele erleben Interventionen als eine Art Eingriff, der nur dann gerechtfertigt ist, wenn das Vertrauensverhältnis bereits tief etabliert ist. Dabei ist dieses Verständnis von Vertrauen oft zu eng gefasst und verkennt die eigentliche Dynamik einer professionellen Begleitung. Vertrauen ist nicht einfach eine Frage der Sympathie oder einer offenen Kommunikation, sondern vielmehr ein Resultat von Erwartbarkeit und klarer Rollendefinition. Ich beobachte, dass unsicherheitsträchtige Situationen entstehen, wenn die Erwartungen an den Coach und die Grenzen seiner Kompetenz nicht transparent sind. Ein Coach ist kein stiller Zuhörer, sondern ein Experte für Veränderungsprozesse. Diese Expertise beinhaltet die Fähigkeit, gezielt in den Prozess einzugreifen. nicht um Lösungen vorzugeben, sondern um neue Perspektiven zu eröffnen und blinde Flecken sichtbar zu machen. Systemisch betrachtet ist jedes System, also auch ein Coaching, ein Gefüge von Beziehungen und Interaktionen. Die Qualität dieser Interaktionen, also die Art und Weise, wie wir miteinander kommunizieren und agieren, bestimmt maßgeblich den Erfolg des Prozesses. Eine Intervention kann hier als eine bewusste Veränderung dieser Interaktionsmuster verstanden werden. Es geht nicht darum, etwas zu "reparieren", sondern darum, neue Möglichkeiten der Selbstorganisation zu initiieren. Konkret bedeutet das, dass es sich lohnen kann, weniger nach Vertrauen zu fragen und mehr nach der Klarheit der Rollen. Was erwartet der Klient von mir als Coach? Welche Kompetenzen bringe ich ein und wo sind meine Grenzen? Welche Ziele verfolgen wir gemeinsam? Wenn diese Fragen beantwortet sind, entsteht eine stabile Basis, auf der Interventionen als wertvolle Impulse erfahren werden können. Diese Interventionen können dabei vielfältig sein. von der Nutzung von Aufstellungen, um Systemdynamiken sichtbar zu machen, über das Anwenden von Wahrnehmungspositionen, um neue Perspektiven zu ermöglichen, bis hin zur gezielten Ansprache von Gefühlen oder Konflikten. Wichtig ist, dass jede Intervention auf den individuellen Kontext des Klienten abgestimmt ist und darauf abzielt, die Selbstverantwortung zu stärken und die eigenen Ressourcen zu aktivieren. Vielleicht liegt der Schlüssel nicht in der Nähe, sondern in der Rollenklarheit und der bewussten Gestaltung der Interaktionen. Wenn du tiefer in das Thema Interventionen im systemischen Kontext einsteigen möchtest, freue ich mich über einen Austausch. Schreib mir gern, wenn du herausfinden möchtest, wie du deine Coachingpraxis durch eine klarere Rollendefinition und gezielte Interventionen weiterentwickeln kannst.
Quellen (RAG)
| Dokument | Relevanz |
|---|---|
| Booklet_GrundlagenHaltung_RELAUNCH2026.pdf | 78% |
| Change_Ausbildung_Modul 4_Lernunterlagen.pdf | 77% |
| Therapie_Ausbildung_Lernunterlagen_final.pdf | 76% |
| Therapie_Ausbildung_Lernunterlagen_final.pdf | 76% |
| Booklet_AufstellungEntscheidung__RELAUNCH2026.pdf | 75% |